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Historische und systematische Perspektiven epistemischer Logik
Author: Werner Stelzner
In diesem Buch wird der Begriff der Zustimmung in seinen unterschiedlichen Ausprägungen in drei Teilen herausgearbeitet (Teil I: Zustimmung in der Philosophie der Neuzeit und in der traditionellen Logik, Teil II: Zustimmung in der modernen Philosophie, Teil III: Die logische Analyse der Zustimmung). Der neuzeitlichen Tradition in der Verwendung des Zustimmungsbegriffs folgend, erfolgt seine Analyse in Verbindung mit epistemischen und sprechakttheoretischen Begriffen wie Glaube und Überzeugung, Fürwahrhalten, Urteil, Akzeptation und Behauptung. Im Hauptteil des Buchs wird im Rahmen der Unterscheidung zwischen der Logik innerer Zustimmung und der Logik äußerer Zustimmung das Verhältnis von Zustimmung, Widerspruch und Folgerung sowie von Zustimmungsfolgerung und Relevanz dargestellt. Hier erfolgt die Behandlung der Zustimmung in formalisierten Sprachen, wodurch sich eine präzise und die logischen Konsequenzen klar umfassende Explikation des Zustimmungsbegriffs ergibt. Die Studie verfolgt das Ziel, Anwendungen der epistemischen Logik in der Philosophie des Geistes, der Erkenntnistheorie, der Argumentationstheorie und der künstlichen Intelligenz zu fördern.
Nichtklassische Ansätze
Das Buch vereinigt deutsch- und englischsprachige Originalarbeiten international ausgewiesener Autoren zur Ausbildung nichtklassischer logischer Ansätze im Übergang von traditioneller zu moderner Logik. Nichtklassische Ansätze durchziehen die gesamte Geschichte der Logik; dieser historisch gegebenen Vielfalt entsprechend wendet sich der vorliegende Band einem breiten Spektrum nichtklassischer logischer Konzeptionen zu, das alethische Modallogik, deontische Logik, Kausallogik und mehrwertige Logik ebenso einschließt wie Ansätze zur konnexen Logik, der parakonsistenten Logik, der relevanten Logik und informationstheoretische Aspekte der Entwicklung der nichtklassischen Logik. Besonderes Augenmerk wird in mehreren Beiträgen auf die Logik Osteuropas gerichtet, denn nicht nur in der polnischen Logik, sondern auch durch russische Logik er wurden im Übergang von traditioneller zu moderner Logik vielfältige Ideen zu nichtklassischen logischen Theorien entwickelt, deren Bearbeitung in der Logik geschichtsschreibung erst am Anfang steht. Mit Beiträgen von: Michael Astroh, Valentin A. Bazhanov, Karel Berka, Boris V. Biryukov, Jon Michael Dunn, Gottfried Gabriel, Rolf George, Juri V. Ivlev, Peter Kolar, Lothar Kreiser, Wolfgang Lenzen, Witold Marciszewski, Ingolf Max, Volker Peckhaus, Gerhard Schurz, Peter Simons, Werner Stelzner, Christian Thiel, Max Urchs, Paul Weingartner, Jan Woleøski.
In der Arbeit stehen nichtklassische Ansätze der Logik der Übergangsperiode zwischen traditioneller und moderner Logik im Mittelpunkt. Analysiert werden Ansätze aus der deutschen traditionellen Logik und der russischen Logik des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Die untersuchten Ansätze entwickelten sich in einem logikhistorischen Umfeld, das durch die Divergenz zwischen Psychologismus und Antipsychologismus gekennzeichnet war. Heute gilt die psychologistische Richtung im Hinblick auf die klassische moderne Logik weitgehend als diskreditiert. Dabei wird übersehen, dass gerade psychologistisch eingestellte Logiker wie Sigwart oder Wundt auf dieser Basis besonders interessante nichtklassische Ansätze entwickelt haben. Das vor allem deshalb, weil sie sich im Rahmen ihrer psychologistischen Ausrichtung epistemischen Ansätzen geöffnet hatten, die besonders fruchtbar für die Entwicklung nichtklassischer Ansätze waren. Solche Ansätze zur nichtklassischen Logik sind jedoch nicht nur bei psychologistischen Logikern zu finden. Das Verfolgen semantischer Konsequenzen dieser epistemischen Ansätze ist ein durchgängiges Prinzip des Buches. Die Autoren hoffen, dazu beizutragen, "blinde Flecken" von der logikgeschichtlichen Landkarte zu tilgen und mit ihrem Material Argumente zu einer adäquateren Bewertung der Rolle der traditionellen Logik und von psychologistisch beeinflußten Logikern zu liefern.
Essays zu Ehren von Christian Thiel
2017 beging der Philosoph und Wissenschaftshistoriker Christian Thiel seinen 80. Geburtstag, der seit mehr als einem halben Jahrhundert im Besonderen die internationale Fregeforschung maßgeblich mitgestaltet hat.
Zu seinen Ehren veranstalteten Freunde, Weggefährten und Schüler ein wissenschaftliches Kolloquium, das aus der Vielfalt an Fregeschen Themen schöpfte. Dieser Band vereint die Essays, die aus diesem Anlass verfasst wurden.