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Band 1
Author: Godehard Link
Das Werk bietet eine Einführung in die moderne Logik mit Anwendungen in der Philosophie und den Wissenschaften, die mathematischen Standards genügt, zugleich jedoch Wert legt auf Anschaulichkeit und pädagogische Sorgfalt. Das Werk setzt sich mehrere Ziele: 1. Logische Theoriebildung; 2. Philosophische Anwendungen in Sprachphilosophie, Ontologie, Erkenntnistheorie, Philosophie der Mathematik; 3. Anwendungen in den Wissenschaften: Methodologie (Definitions- und Argumentationslehre, Mengenlehre, Modellierung); Interpretation und Reduktion von Theorien; Wahrscheinlichkeit als Logik der Wissenschaften; Kausalität; 4. Neben der Vermittlung von Standard-Wissen fließen eigene Forschungen in die Darstellung ein, die den Stoff vertiefen und aktuelle Forschungsthemen aufgreifen. Das Werk richtet sich an alle, die Kenntnisse in der Logik auf zwei Ebenen erwerben wollen: (i) Logik als formales Instrument zur Modellierung logischer Zusammenhänge sowie (ii) Logik als Gegenstand der Untersuchung (Metalogik). In seiner ausführlichen Darstellungsweise eignet sich das Werk gleichermaßen als Lehrbuch wie für das Selbststudium und führt zugleich an die Forschungsliteratur heran.
Platon gilt als der Begründer der europäischen Philosophie. Die Zahl der Veröffentlichungen zu seinen Werken ist fast unübersehbar geworden; der letzte Versuch einer Gesamtdarstellung der platonischen Philosophie liegt über 50 Jahre zurück. Nach der Publikation zahlreicher, bedeutender Monographien und Aufsätze zu fast allen wichtigen Fragen der Philosophie und nach intensiver Beschäftigung mit dem platonischen Werk legt Franz von Kutschera nun eine neue, dreibändige Gesamtinterpretation vor, ein opus magnum, das alle platonischen Dialoge einbezieht und in ihrer chronologischen Folge erörtert. Ausgangspunkt für den Versuch dieser Gesamtdarstellung ist die Überzeugung, daß manche Unsicherheiten bei der Interpretation eines Dialogs sich erst im Lichte späterer Dialoge ausräumen lassen, da Platon seinen Lesern seine Ansichten meist verschlüsselt mitgeteilt hat. Zu fast allen Interpretationsfragen müssen daher mehrere Dialoge miteinander in Beziehung gesetzt werden: So bildet die Gesamtheit der Dialoge ein Netz, ohne das sich viele Gedanken Platons nicht ans Licht bringen lassen. Nicht die zahllosen, immer wieder neu in vielen Einzeluntersuchungen interpretierten Detailfragen der Dialoge stehen im Mittelpunkt dieser Darstellung, sondern der synoptische Zugriff auf das platonische Gesamtwerk. So ist eine Interpretation entstanden, die mit souveräner Klarheit die großen Linien des platonischen Denkens deutlich werden läßt. Von Kutschera erarbeitet eine Reihe wichtiger neuer Ergebnisse: Dazu gehören grundlegende Einsichten wie die, daß sich Platon im zweiten Teil des Parmenides auf eine Logik in mereologischer Gestalt bezieht, die außerordentlich leistungsfähig ist. Er versucht ferner zu zeigen, daß das zentrale Thema der ungeschriebenen Prinzipienlehre eine logische Definition der Zahlen war, der Anzahlen wie der Maßzahlen, während der Kosmos der nicht-mathematischen Ideen nach der Unterscheidung primärer und sekundärer Qualitäten im Theaitetos in der Spätphilosophie Platons deutlich abgewertet wird. Neu sind auch wesentlich verbesserte Interpretationen von Partien einzelner Dialoge wie etwa die Erörterung des Wissens des Wissens im Charmides, der Mängeltheorie des Guten im Lysis, der Definition des Wissens als begründeter wahrer Überzeugung im Theaitetos oder der Erklärung des Nichtseins im Sophisten. So öffnet das Werk einen neuen Blick auf die Philosophie Platons in ihrem ganzen thematischen Reichtum, ihrer Entwicklung und ihrer Aktualität, einen Blick, der einmal mehr deutlich werden läßt, warum Platon nicht nur der Begründer, sondern auch eine der bedeutendsten Gestalten der Philosophie ist.
Die frühen Dialoge
Platon gilt als der Begründer der europäischen Philosophie. Die Zahl der Veröffentlichungen zu seinen Werken ist fast unübersehbar geworden; der letzte Versuch einer Gesamtdarstellung der platonischen Philosophie liegt über 50 Jahre zurück. Nach der Publikation zahlreicher, bedeutender Monographien und Aufsätze zu fast allen wichtigen Fragen der Philosophie und nach intensiver Beschäftigung mit dem platonischen Werk legt Franz von Kutschera nun eine neue, dreibändige Gesamtinterpretation vor, ein opus magnum, das alle platonischen Dialoge einbezieht und in ihrer chronologischen Folge erörtert. Ausgangspunkt für den Versuch dieser Gesamtdarstellung ist die Überzeugung, daß manche Unsicherheiten bei der Interpretation eines Dialogs sich erst im Lichte späterer Dialoge ausräumen lassen, da Platon seinen Lesern seine Ansichten meist verschlüsselt mitgeteilt hat. Zu fast allen Interpretationsfragen müssen daher mehrere Dialoge miteinander in Beziehung gesetzt werden: So bildet die Gesamtheit der Dialoge ein Netz, ohne das sich viele Gedanken Platons nicht ans Licht bringen lassen. Nicht die zahllosen, immer wieder neu in vielen Einzeluntersuchungen interpretierten Detailfragen der Dialoge stehen im Mittelpunkt dieser Darstellung, sondern der synoptische Zugriff auf das platonische Gesamtwerk. So ist eine Interpretation entstanden, die mit souveräner Klarheit die großen Linien des platonischen Denkens deutlich werden läßt. Von Kutschera erarbeitet eine Reihe wichtiger neuer Ergebnisse: Dazu gehören grundlegende Einsichten wie die, daß sich Platon im zweiten Teil des Parmenides auf eine Logik in mereologischer Gestalt bezieht, die außerordentlich leistungsfähig ist. Er versucht ferner zu zeigen, daß das zentrale Thema der ungeschriebenen Prinzipienlehre eine logische Definition der Zahlen war, der Anzahlen wie der Maßzahlen, während der Kosmos der nicht-mathematischen Ideen nach der Unterscheidung primärer und sekundärer Qualitäten im Theaitetos in der Spätphilosophie Platons deutlich abgewertet wird. Neu sind auch wesentlich verbesserte Interpretationen von Partien einzelner Dialoge wie etwa die Erörterung des Wissens des Wissens im Charmides, der Mängeltheorie des Guten im Lysis, der Definition des Wissens als begründeter wahrer Überzeugung im Theaitetos oder der Erklärung des Nichtseins im Sophisten. So öffnet das Werk einen neuen Blick auf die Philosophie Platons in ihrem ganzen thematischen Reichtum, ihrer Entwicklung und ihrer Aktualität, einen Blick, der einmal mehr deutlich werden läßt, warum Platon nicht nur der Begründer, sondern auch eine der bedeutendsten Gestalten der Philosophie ist.
Die späten Dialoge
Platon gilt als der Begründer der europäischen Philosophie. Die Zahl der Veröffentlichungen zu seinen Werken ist fast unübersehbar geworden; der letzte Versuch einer Gesamtdarstellung der platonischen Philosophie liegt über 50 Jahre zurück. Nach der Publikation zahlreicher, bedeutender Monographien und Aufsätze zu fast allen wichtigen Fragen der Philosophie und nach intensiver Beschäftigung mit dem platonischen Werk legt Franz von Kutschera nun eine neue, dreibändige Gesamtinterpretation vor, ein opus magnum, das alle platonischen Dialoge einbezieht und in ihrer chronologischen Folge erörtert. Ausgangspunkt für den Versuch dieser Gesamtdarstellung ist die Überzeugung, daß manche Unsicherheiten bei der Interpretation eines Dialogs sich erst im Lichte späterer Dialoge ausräumen lassen, da Platon seinen Lesern seine Ansichten meist verschlüsselt mitgeteilt hat. Zu fast allen Interpretationsfragen müssen daher mehrere Dialoge miteinander in Beziehung gesetzt werden: So bildet die Gesamtheit der Dialoge ein Netz, ohne das sich viele Gedanken Platons nicht ans Licht bringen lassen. Nicht die zahllosen, immer wieder neu in vielen Einzeluntersuchungen interpretierten Detailfragen der Dialoge stehen im Mittelpunkt dieser Darstellung, sondern der synoptische Zugriff auf das platonische Gesamtwerk. So ist eine Interpretation entstanden, die mit souveräner Klarheit die großen Linien des platonischen Denkens deutlich werden läßt. Von Kutschera erarbeitet eine Reihe wichtiger neuer Ergebnisse: Dazu gehören grundlegende Einsichten wie die, daß sich Platon im zweiten Teil des Parmenides auf eine Logik in mereologischer Gestalt bezieht, die außerordentlich leistungsfähig ist. Er versucht ferner zu zeigen, daß das zentrale Thema der ungeschriebenen Prinzipienlehre eine logische Definition der Zahlen war, der Anzahlen wie der Maßzahlen, während der Kosmos der nicht-mathematischen Ideen nach der Unterscheidung primärer und sekundärer Qualitäten im Theaitetos in der Spätphilosophie Platons deutlich abgewertet wird. Neu sind auch wesentlich verbesserte Interpretationen von Partien einzelner Dialoge wie etwa die Erörterung des Wissens des Wissens im Charmides, der Mängeltheorie des Guten im Lysis, der Definition des Wissens als begründeter wahrer Überzeugung im Theaitetos oder der Erklärung des Nichtseins im Sophisten. So öffnet das Werk einen neuen Blick auf die Philosophie Platons in ihrem ganzen thematischen Reichtum, ihrer Entwicklung und ihrer Aktualität, einen Blick, der einmal mehr deutlich werden läßt, warum Platon nicht nur der Begründer, sondern auch eine der bedeutendsten Gestalten der Philosophie ist.
Philosophische und politikwissenschaftliche Essays
In der philosophischen Literatur finden sich eine ganze Reihe von Positionen zur Definition und zur moralischen Bewertung von Terrorismus. Die meisten Philosophen definieren Terrorismus als eine Form politischer Gewalt. Viele heben die Angsterfahrung der Opfer hervor, die das erste Ziel der Gewalt ist, und unterscheiden sie von weiteren Zielen wie Nötigung oder politischen Veränderungen. In Bezug auf die moralische Bewertung von Terrorismus herrscht Uneinigkeit sowohl was die Grundlage der Bewertung angeht, als auch hinsichtlich des Urteils selbst. Konsequenzialisten bewerten Terrorismus, wie auch andere Handlungen, im Licht seiner Konsequenzen. Deontologen argumentieren hingegen, dass die moralische Bewertung nicht von den Folgen abhängt, sondern vor allem davon, was Terrorismus ausmacht. Folglich schwanken die Positionen zur Moralität von Terrorismus von seiner Rechtfertigung bis hin zu seiner vollkommenen Verurteilung. All diese Positionen kommen in diesem Band zu Wort, der eine Auswahl an philosophischen und politikwissenschaftlichen Essays aus den letzten drei Jahrzehnten versammelt. Die praktische Bedeutung des Themas muss nicht betont werden. Aber Terrorismus ist auch von großem theoretischen Interesse. Denn er liefert eine besonders dramatische Fassung der Frage der Legitimität politischer Gewalt. Und er spitzt eine grundlegende ethische Frage beispielhaft zu: Sollen basale ethische Verbote wie das Verbot des Tötens oder Verstümmelns Unschuldiger als absolute Verbote angesehen werden, oder können sie in Ausnahmefällen angesichts extrem gewichtiger Konsequenzen überschrieben werden?
Narratologische Untersuchungen zu Phantastik, Märchen und mythischer Erzählung
Series:  Explicatio
Author: Jan E Antonsen
Ausgangspunkt der Studie ist die Darstellung des Unmöglichen als ein Problem des Erzählens: Wunder und andere unmögliche Ereignisse müssen stets, weil sie sich nicht von selbst verstehen, durch narrative Strategien plausibilisiert werden. Weil das Unmögliche nicht auf Außersprachliches zurückgeführt werden kann, hat es seinen angestammten Ort immer nur innerhalb des Textes; es stellt den exemplarischen Fall des Fiktiven dar und erhält so eine poetologische Relevanz für die im Erzählakt entworfene erzählte Welt. Ausgehend von dieser Beobachtung nimmt die Studie die erzählerischen Strategien der Darstellung und Plausibilisierung unmöglicher Ereignisse in verschiedenen Erzählgenres in den Blick. Das Hauptaugenmerk gilt dabei dem Genre der Phantastik, in dem das unmögliche Ereignis das konstitutive Inhaltselement bildet. In Abgrenzung zu Strategien des narrativen Umgangs mit unmöglichen Ereignissen, wie sie das Märchen und die mythische Erzählung der Antike in Gebrauch genommen haben, unternimmt die Studie schließlich eine erzähltheoretisch hergeleitete Bestimmung des Phantasmas als Grundlage einer Definition des Phantastischen. Dabei wird zugleich gezeigt, dass sich eine solche narratologische Bestimmung durch die Bezugnahme auf erzählerische Konzeptionen in historisch früheren Erzählgenres wie dem Schäferroman und dem Schauerroman literatur- und geistesgeschichtlich fundieren lässt.
Perspectives on Nonpropositionality
The concept of nonpropositionality covers the vast field of those aspects of knowledge and experience that cannot be captured by a truth-functional approach or escape conceptual analysis. The book is confined to questions of theoretical philosophy. Its first part provides an orientation within the nonpropositional jungle by critically following a historically beaten track: the philosophy of Gottlob Frege. It not only explains the propositional focus of Frege’s epistemology, logic and philosophy of language against the historical background of psychologism but focuses on the limits of this propositional approach. The critical analysis of Frege’s logicist project centres on its foundational basis: definitions, logically primitive terms, elucidations of these terms as well as aspects of what Frege calls ‚colouring‘. The second part of the book echoes many of the central elements which mark the limits of Frege’s propositional conception by dealing with the systematically pivotal role that the concept of nonpropositionality plays in contemporary analytical philosophy, especially within epistemology and philosophy of mind. Two main areas stand out: theories of perception and the discussion of inner experience. The focus here is on non-epistemic conceptions of seeing, the non-conceptual content of experience as well as on phenomenal consciousness and self-consciousness. The pivotal claim is that the nonpropositional constitutes the basis of and a necessary condition for the propositional. Any attempt to embark on an analysis of the propositional and of propositional knowledge will float in the air unless the nonpropositional grounds are systematically secured. The book aims to close this gap.
Tarskis Definition & Tarskis Theorem
Author: Volker Beeh
Author: Gerhard Ernst
Zwei Fragen stehen im Zentrum des philosophischen Nachdenkens über Wissen. 1. Was ist Wissen? 2. Haben wir Wissen? Die erste Frage kann als Frage nach einer Definition von "Wissen" verstanden werden, die zweite formuliert die skeptische Herausforderung. Dises Buch schlägt Antorten auf beide Fragen vor. Ausgangspunkt ist eine Analyse der Art und Weise, wie der Wissensbegriff im Rahmen der analytischen Philosophie hauptsächlich untersucht wurde. Diese "übliche Vorgehensweise", die bisher zu keiner befriedigenden Antwort auf die Frage nach einer Definition von "Wissen" geführt hat, wird zugunsten einer Methode, die die *Funktion* des Wissensbegriffs ins Zentrum der Analyse rückt, aufgegeben. Das Hauptergebnis ist, daß "Wissen" nicht nach *einer* Definition verlangt, sondern nach *zwei*; anders gesagt: daß das Wort "Wissen" in gewisser Weise mehrdeutig ist. Die versteckte Mehrdeutigkeit des Wissensbegriffs macht nicht nur unseren Gebrauch des Wortes "Wissen" verständlich, sie erklärt auch, warum bisher die Suche nach einer Definition von "Wissen" zum Scheitern verurteilt war. Aus dieser Analyse von "Wissen" ergibt sich zudem ein neuer Ansatzpunkt für die Auseinandersetzung mit der skeptischen Herausforderung. Diese beruht vor allem auf einem Mißverständnis über die Natur des Wissens. Skeptische Argumente sehen so zwingend aus, weil es sich um ein *naheliegendes* Mißverständnis handelt – sie vermögen nicht zu überzeugen, weil es sich um ein naheliegendes *Mißverständnis* handelt.
Series:  ethica, Volume: 19
Ethische Fragen wie die Legitimierung des Dopingverbots haben durch das Alltagsdoping längst den Bereich des Sports verlassen und sind zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen geworden. Durch das Verbot von Doping als künstlicher Leistungssteigerung hat der Sport Einzug gehalten in die bioethische Diskussion um die 'Perfektionierung' des Menschen. Der Sport gerät hier zum Symbol für ein weltweites Enhancement-Stop und dient als Beispielfall für die biokonservative Kritik. Die Grenze zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen gewinnt durch die aktuelle Debatte um 'Human Enhancement' immer größere Bedeutung. Sind Sportdoping und Alltagsdoping aber vergleichbar? Verschwimmen beim Versuch einer Grenzziehung nicht die Konturen zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen? Kann der Sport zu einem Orakel der Bioethik werden? Dieses Buch möchte neben einer theoretischen Fundierung der Sportethik zur allgemeinen und sportspezifischen Klärung von Natürlichkeit als Grenzprinzip und ethischer Norm beitragen und damit zur Rehabilitierung der umstrittenen Definition von Doping als künstlicher Leistungssteigerung.