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  • Author or Editor: Franz von Kutschera x
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Thema dieses Buches ist das Verhältnis von Seelisch-Geistigem zu Physischem. Schon Platon hat in der Bestimmung dieses Verhältnisses das wichtigste Problem der Philosophie gesehen, und auch in der gegenwärtigen Philosophie des Geistes kommt ihm wegen seiner Schlüsselfunktion für die Konzeption der gesamten Wirklichkeit entscheidende Bedeutung zu. In Philosophie und Wissenschaft ist der Materialismus heute weithin so etwas wie eine offizielle Doktrin, die definiert, was als rational gilt, und sich dadurch allen kritischen Einwänden entzieht. Im ersten Teil des Buches werden die verschiedenen Varianten des Materialismus diskutiert und widerlegt. Auch der Idealismus und der traditionelle Dualismus werden zurückgewiesen. Auf diesem Hintergrund wird im zweiten – konstruktiven – Teil des Buches die Konzeption eines polaren Dualismus entwickelt, wonach Psychisches und Physisches keine autarken Welten darstellen, sondern in sehr differenzierter Weise wechselseitig aufeinander bezogen sind. Abschließend skizziert Franz von Kutschera die praktischen und existentiellen Konsequenzen seiner Neubestimmung des Verhältnisses von Geistigem und Physischem in einem neuen Bild der Wirklichkeit.
Dieses Buch versammelt die wichtigsten Aufsätze Franz von Kutscheras aus den Jahren 1967 bis 2001. Zwei Originalbeiträge aus dem Jahr 2003 runden den Band ab. Die Aufsätze behandeln Themen aus verschiedenen philosophischen Teildisziplinen, von der Logik über Sprachphilosophie und Ethik bis zur Geschichte der antiken Philosophie. Sie dokumentieren die beeindruckende Weite und analytische Energie der philosophischen Arbeit Franz von Kutscheras, die in mehr als zwanzig Büchern und über 70 Aufsätzen ihren Niederschlag gefunden hat. Franz von Kutschera, geb. 1932, Studium der Physik und Philosophie in München und Promotion 1960 bei Wolfgang Stegmüller. Habilitation 1963, ab 1968 ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Regensburg, seit 1998 emeritiert.
Erfahrungen sind normalerweise intentional: Erfahrungen eines Subjekts von einem Gegenstand. Die ungegenständlichen Erfahrungen, von denen dieses Buch handelt, bilden daher einen Grenzfall. Man spricht oft von 'mystischen Erfahrungen'. Sie spielen in vielen Religionen eine herausragende Rolle, eine Beurteilung ihres Gehalts und ihrer kognitiven Relevanz ist aber schwierig, solange wir solche Erfahrungen nicht besserverstehen. Dazu will das Buch beitragen. Es stützt sich dazu auf Einsichten aus der Philosophie des Geistes und zeigt deren Nützlichkeit an einigen Beispielen ungegenständlicher Erfahrungen. Dass diese Erfahrungen auch Erkenntnisse sind und eine Wirklichkeit zeigen, die intentionales Denken nicht erreicht, erschließt sich zunächst nur denen, die sie machen. Um auch bei anderen die Bereitschaft zu wecken, sich ernsthaft mit ihnen zu befassen, werden im letzten Kapitel Grenzen intentionalen Denkens aufgewiesen und es wird gezeigt, dass sich gegenständlichem Denken ebenso entzieht, wie die Welt an sich ist, wie auch, was das Erkenntnissubjekt für sich ist.
Eine Einführung in die Gedankenwelt der Vorsokratiker
Dieses Buch ist eine Einführung in die Gedankenwelt der Vorsokratiker, geschrieben von einem der besten Kenner der antiken Philosophie: Übersichtlich, klar und zuverlässig informiert dieses Buch über bedeutende vorsokratische Philosophen des 6. und 5. Jhdt. v. Chr.: Über Thales von Milet, Pythagoras, Heraklit, Parmenides bis zu Demokrit und den Sophisten. Aus einer souveränen Synopse entwickelt es die großen Linien und damit ein kohärentes Bild der vorsokratischen Gedankenwelt. Dieses Buch richtet sich an alle, die sich für die Anfänge der Philosophie in Griechenland interessieren. Als Vorsokratiker bezeichnet man jene Philosophen des 6. und 5. Jh. v. Chr., deren Ideen denen der klassischen Philosophie von Platon und Aristoteles vorausgingen. Die Erforschung der Geschichte der Vorsokratiker ist bis heute eine Domäne der Gräzisten, nicht der Philosophen. Doch die Vorsokratiker wollten nicht nur Meinungen äußern, sondern Erkenntnisse vermitteln, und das in nahezu allen wichtigen Bereichen der Philosophie: Der Naturphilosophie, der Erkenntnistheorie, der Sprachphilosophie, der Religionsphilosophie und der Mathematik. Will man ihnen gerecht werden, muss man sich daher auf die Wahrheitsfrage einlassen. Für die Wahrheit philosophischer Thesen interessieren sich Altphilologen in der Regel aber nicht. Wahrheit müssen wir von unserem heutigen Standpunkt aus beurteilen: Für uns kann ein Verstehen immer nur ein Verstehen mit unseren Begriffen und Annahmen sein. Wir müssen daher die Aussagen der Autoren mit unseren heutigen Begriffen interpretieren und ihre Annahmen und Argumentationen mit unseren vergleichen, um ihre philosophische Tragfähigkeit beurteilen zu können.
Das Buch möchte den Leser für die zentralen Fragen der Philosophie interessieren und ihm ein tieferes Verständnis für ihre Überlegungen vermitteln. Es setzt daher keine philosophischen Kenntnisse voraus, sondern nur die Bereitschaft und die Fähigkeit, ungewohnten und oft abstrakten Gedankengängen zu folgen. Die Fragen, die in diesem Buch erörtert werden, gehören zu verschiedenen Gebieten der Philosophie, zur Erkenntnistheorie, Metaphysik, zur Philosophie des Geistes, der Sprache und der Mathematik, zur Wissenschaftstheorie, praktischen Philosophie, Ästhetik und zur philosophischen Anthropologie. Doch es stellt diese Fragen nicht nur, sondern es gibt auch Antworten. Es ist aus der Überzeugung geschrieben, dass sich oft Antworten auch auf sehr grundsätzliche philosophische Fragen finden lassen, sofern man sie nur klar formuliert und systematisch erörtert. Der Leser ist aufgefordert, diese Antworten selbst kritisch zu überdenken: Denn Philosophieren heißt ja vor allem, selbst zu denken, und dazu lädt dieses Buch ein.
Gibt es gute Gründe für den (A)theismus?
Menschen glauben aus den unterschiedlichsten Gründen an Gott. Aber ist dieser Glaube rational gerechtfertigt? In diesem Band streiten führende Religionsphilosoph/-innen um die Frage, ob die besten Gründe für oder gegen den Theismus sprechen.
Einige Beiträge unterziehen klassische Argumente für bzw. gegen die Existenz Gottes einer neuen Betrachtung. Andere gehen der Frage nach, welche Bedingungen eigentlich erfüllt sein müssen, damit die Überzeugung, Gott existiere, als vernünftig angesehen werden kann. Gelten hier dieselben Standards wie bei Überzeugungen über die Existenz von Quasaren? Oder haben religiöse Überzeugungen einen besonderen epistemologischen Status? Und ist es rational zulässig, religiöse Erfahrungen oder tradierte Offenbarungen als Gründe für religiöse Überzeugungen anzuführen?

Mit Beiträgen von Ansgar Beckermann, Katherine Dormandy, Franz von Kutschera, Winfried Löffler, Herman Philipse, Peter Schulte, Holm Tetens und Christian Weidemann.