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  • Author or Editor: Franz von Kutschera x
  • Brill | mentis x
  • Primary Language: German x
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Thema dieses Buches ist das Verhältnis von Seelisch-Geistigem zu Physischem. Schon Platon hat in der Bestimmung dieses Verhältnisses das wichtigste Problem der Philosophie gesehen, und auch in der gegenwärtigen Philosophie des Geistes kommt ihm wegen seiner Schlüsselfunktion für die Konzeption der gesamten Wirklichkeit entscheidende Bedeutung zu. In Philosophie und Wissenschaft ist der Materialismus heute weithin so etwas wie eine offizielle Doktrin, die definiert, was als rational gilt, und sich dadurch allen kritischen Einwänden entzieht. Im ersten Teil des Buches werden die verschiedenen Varianten des Materialismus diskutiert und widerlegt. Auch der Idealismus und der traditionelle Dualismus werden zurückgewiesen. Auf diesem Hintergrund wird im zweiten – konstruktiven – Teil des Buches die Konzeption eines polaren Dualismus entwickelt, wonach Psychisches und Physisches keine autarken Welten darstellen, sondern in sehr differenzierter Weise wechselseitig aufeinander bezogen sind. Abschließend skizziert Franz von Kutschera die praktischen und existentiellen Konsequenzen seiner Neubestimmung des Verhältnisses von Geistigem und Physischem in einem neuen Bild der Wirklichkeit.
Die frühen Dialoge
Platon gilt als der Begründer der europäischen Philosophie. Die Zahl der Veröffentlichungen zu seinen Werken ist fast unübersehbar geworden; der letzte Versuch einer Gesamtdarstellung der platonischen Philosophie liegt über 50 Jahre zurück. Nach der Publikation zahlreicher, bedeutender Monographien und Aufsätze zu fast allen wichtigen Fragen der Philosophie und nach intensiver Beschäftigung mit dem platonischen Werk legt Franz von Kutschera nun eine neue, dreibändige Gesamtinterpretation vor, ein opus magnum, das alle platonischen Dialoge einbezieht und in ihrer chronologischen Folge erörtert. Ausgangspunkt für den Versuch dieser Gesamtdarstellung ist die Überzeugung, daß manche Unsicherheiten bei der Interpretation eines Dialogs sich erst im Lichte späterer Dialoge ausräumen lassen, da Platon seinen Lesern seine Ansichten meist verschlüsselt mitgeteilt hat. Zu fast allen Interpretationsfragen müssen daher mehrere Dialoge miteinander in Beziehung gesetzt werden: So bildet die Gesamtheit der Dialoge ein Netz, ohne das sich viele Gedanken Platons nicht ans Licht bringen lassen. Nicht die zahllosen, immer wieder neu in vielen Einzeluntersuchungen interpretierten Detailfragen der Dialoge stehen im Mittelpunkt dieser Darstellung, sondern der synoptische Zugriff auf das platonische Gesamtwerk. So ist eine Interpretation entstanden, die mit souveräner Klarheit die großen Linien des platonischen Denkens deutlich werden läßt. Von Kutschera erarbeitet eine Reihe wichtiger neuer Ergebnisse: Dazu gehören grundlegende Einsichten wie die, daß sich Platon im zweiten Teil des Parmenides auf eine Logik in mereologischer Gestalt bezieht, die außerordentlich leistungsfähig ist. Er versucht ferner zu zeigen, daß das zentrale Thema der ungeschriebenen Prinzipienlehre eine logische Definition der Zahlen war, der Anzahlen wie der Maßzahlen, während der Kosmos der nicht-mathematischen Ideen nach der Unterscheidung primärer und sekundärer Qualitäten im Theaitetos in der Spätphilosophie Platons deutlich abgewertet wird. Neu sind auch wesentlich verbesserte Interpretationen von Partien einzelner Dialoge wie etwa die Erörterung des Wissens des Wissens im Charmides, der Mängeltheorie des Guten im Lysis, der Definition des Wissens als begründeter wahrer Überzeugung im Theaitetos oder der Erklärung des Nichtseins im Sophisten. So öffnet das Werk einen neuen Blick auf die Philosophie Platons in ihrem ganzen thematischen Reichtum, ihrer Entwicklung und ihrer Aktualität, einen Blick, der einmal mehr deutlich werden läßt, warum Platon nicht nur der Begründer, sondern auch eine der bedeutendsten Gestalten der Philosophie ist.
Die mittleren Dialoge
Platon gilt als der Begründer der europäischen Philosophie. Die Zahl der Veröffentlichungen zu seinen Werken ist fast unübersehbar geworden; der letzte Versuch einer Gesamtdarstellung der platonischen Philosophie liegt über 50 Jahre zurück. Nach der Publikation zahlreicher, bedeutender Monographien und Aufsätze zu fast allen wichtigen Fragen der Philosophie und nach intensiver Beschäftigung mit dem platonischen Werk legt Franz von Kutschera nun eine neue, dreibändige Gesamtinterpretation vor, ein opus magnum, das alle platonischen Dialoge einbezieht und in ihrer chronologischen Folge erörtert. Ausgangspunkt für den Versuch dieser Gesamtdarstellung ist die Überzeugung, daß manche Unsicherheiten bei der Interpretation eines Dialogs sich erst im Lichte späterer Dialoge ausräumen lassen, da Platon seinen Lesern seine Ansichten meist verschlüsselt mitgeteilt hat. Zu fast allen Interpretationsfragen müssen daher mehrere Dialoge miteinander in Beziehung gesetzt werden: So bildet die Gesamtheit der Dialoge ein Netz, ohne das sich viele Gedanken Platons nicht ans Licht bringen lassen. Nicht die zahllosen, immer wieder neu in vielen Einzeluntersuchungen interpretierten Detailfragen der Dialoge stehen im Mittelpunkt dieser Darstellung, sondern der synoptische Zugriff auf das platonische Gesamtwerk. So ist eine Interpretation entstanden, die mit souveräner Klarheit die großen Linien des platonischen Denkens deutlich werden läßt. Von Kutschera erarbeitet eine Reihe wichtiger neuer Ergebnisse: Dazu gehören grundlegende Einsichten wie die, daß sich Platon im zweiten Teil des Parmenides auf eine Logik in mereologischer Gestalt bezieht, die außerordentlich leistungsfähig ist. Er versucht ferner zu zeigen, daß das zentrale Thema der ungeschriebenen Prinzipienlehre eine logische Definition der Zahlen war, der Anzahlen wie der Maßzahlen, während der Kosmos der nicht-mathematischen Ideen nach der Unterscheidung primärer und sekundärer Qualitäten im Theaitetos in der Spätphilosophie Platons deutlich abgewertet wird. Neu sind auch wesentlich verbesserte Interpretationen von Partien einzelner Dialoge wie etwa die Erörterung des Wissens des Wissens im Charmides, der Mängeltheorie des Guten im Lysis, der Definition des Wissens als begründeter wahrer Überzeugung im Theaitetos oder der Erklärung des Nichtseins im Sophisten. So öffnet das Werk einen neuen Blick auf die Philosophie Platons in ihrem ganzen thematischen Reichtum, ihrer Entwicklung und ihrer Aktualität, einen Blick, der einmal mehr deutlich werden läßt, warum Platon nicht nur der Begründer, sondern auch eine der bedeutendsten Gestalten der Philosophie ist.
Die späten Dialoge
Platon gilt als der Begründer der europäischen Philosophie. Die Zahl der Veröffentlichungen zu seinen Werken ist fast unübersehbar geworden; der letzte Versuch einer Gesamtdarstellung der platonischen Philosophie liegt über 50 Jahre zurück. Nach der Publikation zahlreicher, bedeutender Monographien und Aufsätze zu fast allen wichtigen Fragen der Philosophie und nach intensiver Beschäftigung mit dem platonischen Werk legt Franz von Kutschera nun eine neue, dreibändige Gesamtinterpretation vor, ein opus magnum, das alle platonischen Dialoge einbezieht und in ihrer chronologischen Folge erörtert. Ausgangspunkt für den Versuch dieser Gesamtdarstellung ist die Überzeugung, daß manche Unsicherheiten bei der Interpretation eines Dialogs sich erst im Lichte späterer Dialoge ausräumen lassen, da Platon seinen Lesern seine Ansichten meist verschlüsselt mitgeteilt hat. Zu fast allen Interpretationsfragen müssen daher mehrere Dialoge miteinander in Beziehung gesetzt werden: So bildet die Gesamtheit der Dialoge ein Netz, ohne das sich viele Gedanken Platons nicht ans Licht bringen lassen. Nicht die zahllosen, immer wieder neu in vielen Einzeluntersuchungen interpretierten Detailfragen der Dialoge stehen im Mittelpunkt dieser Darstellung, sondern der synoptische Zugriff auf das platonische Gesamtwerk. So ist eine Interpretation entstanden, die mit souveräner Klarheit die großen Linien des platonischen Denkens deutlich werden läßt. Von Kutschera erarbeitet eine Reihe wichtiger neuer Ergebnisse: Dazu gehören grundlegende Einsichten wie die, daß sich Platon im zweiten Teil des Parmenides auf eine Logik in mereologischer Gestalt bezieht, die außerordentlich leistungsfähig ist. Er versucht ferner zu zeigen, daß das zentrale Thema der ungeschriebenen Prinzipienlehre eine logische Definition der Zahlen war, der Anzahlen wie der Maßzahlen, während der Kosmos der nicht-mathematischen Ideen nach der Unterscheidung primärer und sekundärer Qualitäten im Theaitetos in der Spätphilosophie Platons deutlich abgewertet wird. Neu sind auch wesentlich verbesserte Interpretationen von Partien einzelner Dialoge wie etwa die Erörterung des Wissens des Wissens im Charmides, der Mängeltheorie des Guten im Lysis, der Definition des Wissens als begründeter wahrer Überzeugung im Theaitetos oder der Erklärung des Nichtseins im Sophisten. So öffnet das Werk einen neuen Blick auf die Philosophie Platons in ihrem ganzen thematischen Reichtum, ihrer Entwicklung und ihrer Aktualität, einen Blick, der einmal mehr deutlich werden läßt, warum Platon nicht nur der Begründer, sondern auch eine der bedeutendsten Gestalten der Philosophie ist.
Das Leib-Seele-Problem, das Problem, wie sich die seelisch-geistige Realität zur physischen verhält, ist ein Labyrinth. Viele Wege sind schon erkundet worden, der Weg ins Zentrum ist aber immer noch nicht gefunden. Es gibt drei klassische Positionen mit jeweils zahlreichen Varianten: den Materialismus, nach dem sich psychische Phänomene auf physische zurückführen lassen, den Idealismus, nach dem auch die physische Realität in letzter Analyse etwas Geistiges ist, und den Dualismus, nach dem es sich beim Physischen und beim Psychischen um zwei von Grund auf verschiedene, eigenständige und nicht aufeinander reduzierbare Realitätsbereiche handelt. Der Materialismus ist widerlegt und der Idealismus ist seit den Tagen Hegels und Schellings praktisch tot. Der Dualismus ist zwar in einer Version sicher richtig, er ist aber doch eine sehr schwache Position, die nicht verständlich machen kann, warum die eine Wirklichkeit in zwei heterogene Teile zerfallen soll. In dieser Situation stellt sich die Frage, ob nicht vielleicht doch eine erneute Diskussion idealistischer Theorien lohnen könnte. Dieser Frage geht das Buch nach. Es beginnt mit einem kurzen Rückblick auf frühere idealistische Entwürfe und den gegenwärtigen Stand der Diskussion des Leib-Seele-Problems, um dann eine Version des Idealismus zu entwickeln, in der er bessere Chancen haben könnte als in seinen bisherigen Varianten.
Das Buch möchte den Leser für die zentralen Fragen der Philosophie interessieren und ihm ein tieferes Verständnis für ihre Überlegungen vermitteln. Es setzt daher keine philosophischen Kenntnisse voraus, sondern nur die Bereitschaft und die Fähigkeit, ungewohnten und oft abstrakten Gedankengängen zu folgen. Die Fragen, die in diesem Buch erörtert werden, gehören zu verschiedenen Gebieten der Philosophie, zur Erkenntnistheorie, Metaphysik, zur Philosophie des Geistes, der Sprache und der Mathematik, zur Wissenschaftstheorie, praktischen Philosophie, Ästhetik und zur philosophischen Anthropologie. Doch es stellt diese Fragen nicht nur, sondern es gibt auch Antworten. Es ist aus der Überzeugung geschrieben, dass sich oft Antworten auch auf sehr grundsätzliche philosophische Fragen finden lassen, sofern man sie nur klar formuliert und systematisch erörtert. Der Leser ist aufgefordert, diese Antworten selbst kritisch zu überdenken: Denn Philosophieren heißt ja vor allem, selbst zu denken, und dazu lädt dieses Buch ein.
Gibt es gute Gründe für den (A)theismus?
Menschen glauben aus den unterschiedlichsten Gründen an Gott. Aber ist dieser Glaube rational gerechtfertigt? In diesem Band streiten führende Religionsphilosoph/-innen um die Frage, ob die besten Gründe für oder gegen den Theismus sprechen.
Einige Beiträge unterziehen klassische Argumente für bzw. gegen die Existenz Gottes einer neuen Betrachtung. Andere gehen der Frage nach, welche Bedingungen eigentlich erfüllt sein müssen, damit die Überzeugung, Gott existiere, als vernünftig angesehen werden kann. Gelten hier dieselben Standards wie bei Überzeugungen über die Existenz von Quasaren? Oder haben religiöse Überzeugungen einen besonderen epistemologischen Status? Und ist es rational zulässig, religiöse Erfahrungen oder tradierte Offenbarungen als Gründe für religiöse Überzeugungen anzuführen?

Mit Beiträgen von Ansgar Beckermann, Katherine Dormandy, Franz von Kutschera, Winfried Löffler, Herman Philipse, Peter Schulte, Holm Tetens und Christian Weidemann.
Analytical Explications & Interventions
Philosophie nach Georg Meggle zeichnet sich aus durch kom - munikative Offenheit, durch begriffliche Unbestechlichkeit und durch ihr Engagement in der Welt. Die Beiträge in diesem Band orientieren sich an diesem Philosophieverständnis und sind aus Anlass eines Symposiums zu Ehren von Georg Meggle als Originalbeiträge geschrieben worden. Der Band verbindet die theoretischen und praktischen Aspekte der analytischen Philosophie: So sind die Essays zur Hälfte der theoretischen, meist sprach-analytischen, zur Hälfte der praktischen, meist praktisch-politischen Philosophie zuzuordnen. Die Texte vereint das Ideal des Strebens nach begrifflicher Klarheit und welthaltiger Relevanz, nach Dialog. Sie beschreiten neue Wege der analytischen Philosophie und weisen somit den Weg in die Zukunft der Philosophie als gesellschaftlich relevanter Disziplin. Mit Beiträgen u.a. von: Franz von Kutschera, Peter Singer, Wolfgang Lenzen, Wolfgang Spohn, Reinhard Merkel, Rainer Hegselmann, Peter Rohs und Georg Meggle.