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In: Frege und die kontinentalen Ursprünge der analytischen Philosophie
Mit unveröffentlichten Vorschlägen für ein Wahlgesetz von Gottlob Frege
Gottlob Frege ist der Begründer der modernen Logik und einer der Väter der analytischen Philosophie. Bertrand Russell, Rudolf Carnap und Ludwig Wittgenstein haben seine Ideen aufgegriffen und weiterentwickelt. Dieses Buch liefert eine Bestandsaufnahme zu Werk und Wirkung Freges. Gewürdigt werden seine Leistungen als Logiker, Mathematiker, Sprachphilosoph und Methodologe. Im Ausgang von historischen Untersuchungen zum ursprünglichen 'kontinentalen' Ort des Frege schen Denkens wird die internationale Rezeption und das systematische Gewicht der Philosophie Frege s entfaltet. Mit Beiträgen von: Michael Astroh, Detlef Gronau, Wolfgang Kienzler, Lothar Kreiser, Volker Peckhaus, Eva Picardi, Erich H. Reck, Marco Ruffino, Christiane Schildknecht, Joachim Schulte, Rainer Stuhlmann-Laeisz, Christian Thiel, Kai F. Wehmeier.
Während die Bedeutung Freges für die Philosophie der Gegenwart, soweit sich diese der analytischen Philosophie verpflichtet fühlt, allgemeine Anerkennung gefunden hat, ist seine Stellung innerhalb der eigenen Zeit noch weitgehend unaufgeklärt geblieben. So herrscht die Auffassung vor, Frege habe seine Ideen ganz aus sich selbst oder geradezu im Gegensatz zur deutschen philosophischen Tradition seiner Zeit gewonnen. Bei genauerer Textanalyse weisen Freges Schriften dagegen vielfältige Beziehungen zur zeitgenössischen Logik, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Philosophie der Mathematik auf, so dass bei ihm von einem Bruch mit der kontinentalen Philosophie nicht die Rede sein kann. Weil die historischen Voraussetzungen unberücksichtigt geblieben sind, ist ein unzutreffendes Bild von Freges Einsichten entstanden. Dieses Bild wird durch die Entfaltung des historischen Kontextes korrigiert. Bestimmend ist dabei ein problemorientierter Zugang, der sich systematischer Bewertungen und Weiterführungen nicht enthält.
In: Logik und Rhetorik der Erkenntnis
In: Formen des Klärens
In: Literatur und Kontext
In: Lebendige Erkenntnis und ihre literarische Kommunikation
Begriff – Hermeneutik – Analyse
Series:  Explicatio
Wie kann man erklären, dass ein Autor – wie der Schriftsteller Christian Kracht im Jahr 2012 – für einen seiner Romane eine merkwürdig rassistische Sprache verwendet, seine Begeisterung für die Symbole nationalistischer Parteien äußert, deshalb mit dem Vorwurf einer rechten Gesinnung konfrontiert wird, und dennoch von der literarischen Öffentlichkeit vom Vorwurf einer rechten Gesinnung freigesprochen wird? Die Antwort lautet: Es ist ein Fall von subtiler und provokativer Selbstdarstellung. Dass sich Autoren auch mit ihren literarischen Werken selbst inszenieren, ist ein Gemeinplatz. Wie Selbstdarstellung funktioniert, die als Medium der Selbstdarstellung auch fiktionale Texte einsetzt, konnte die Literaturwissenschaft dennoch weder beschreiben noch erklären. Das liegt insbesondere daran, dass mit dem Dogma vom ›Tod des Autors‹ der Autor – zumindest in der Theorie – kategorial aus der Textanalyse ausgeschlossen wurde. Das Buch stellt deshalb die längst überfällige Interpretationstheorie der Selbstdarstellung mit literarischen Werken zur Verfügung und demonstriert in einer Fallstudie zur Selbstdarstellung in Christian Krachts Romanen deren Leistungsfähigkeit.