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Philosophische Nebensachen
Dieses Buch berichtet auf essayistisch-unterhaltsame Art, gleichsam nebensächlich, über die großen und kleinen Philosophen der Gegenwart und ihre Bücher, über die Gesellschaft und ihr Verhältnis zur Philosophie und über die Philosophie und ihre Moden.
Series:  ethica, Volume: 8
Das Buch bietet eine systematische Rekonstruktion des Aufbaus und Gedankengangs der Rechtsphilosophie Kants. Es legt ihre metaphysischen Grundlagen frei und folgt ihrer Ausdifferenzierung in Privatrecht, Staatsrecht und Völkerrecht. Besondere Aufmerksamkeit wird in systematischer Hinsicht dem Verhältnis von Recht und Moral, in historischer Hinsicht den Beziehungen Kants zu Hobbes, Locke und Rousseau gewidmet.
Über John Rawls' politischen Liberalismus
Wieviel normative Gemeinsamkeit benötigt die Demokratie? Wie groß ist der Konsensbedarf der gesellschaftlichen Diskurse in pluralistischen Gesellschaften? Wie ist die Neutralitätsverpflichtung des Liberalismus zu verstehen? Gibt es Grenzen der Toleranz? Welche Rolle kommt den starken metaphysischen und moralischen Überzeugungen der Bürger in einer Demokratie zu? Müssen sie eingeklammert werden? Muß der Bürger verstummen, wenn es um wichtige weltanschauliche Dinge geht, um den Konsens nicht zu gefährden? Im Rahmen einer kritischen AuseinanderSetzung mit Rawls' Konzeption des politischen Liberalismus werden diese Probleme der Integration pluralistischer Gesellschaften diskutiert. Der dabei entwickelte Lösungsweg vermeidet sowohl die diskurSethische Überforderung der Konsensfähigkeit pluralistischer Gesellschaften als auch die Rawlssche Vorstellung einer gerechtigkeitSethischen Verfassung des öffentlichen Vernunftgebrauchs und plädiert zugleich für eine Entdramatisierung des Pluralismus und für einen selbstbehauptungswilligen Liberalismus, der sich von seiner neutralistischen Selbstlähmung befreit und handelt, wenn die Grenzen der Argumentation erreicht sind.
Studien zur praktischen Philosophie der Neuzeit
Die hier versammelten Studien beschäftigen sich mit historischen und systematischen Themen der praktischen Philosophie der Neuzeit und Gegenwart. Sie handeln unter anderem von der Hobbes-Rezeption bei Kant, Hegel und Carl Schmitt, von Hegels Kritik der Moralphilosophie, von Kelsens Aristoteles-Kritik, von Kants Geschlechtertheorie und Gemeinschaftsphilosophie, von Problemen der Strafbegründung, dem intrikaten Verhältnis von Macht und Moral und von Nietzsches und Foucaults Beitrag zu einer Philosophie der Lebenskunst.
Grundfragen der Wirtschafts- und Unternehmensethik
Im Rahmen einer AuseinanderSetzung mit den Stärken und Schwächen einer ökonomischen Ethik werden die wesentlichen ethischen Positionen vorgestellt, die in der wirtschaftSethischen Diskussion im deutschsprachigen Raum entwickelt worden sind. Es werden die Grundfragen der Wirtschafts- und UnternehmenSethik diskutiert, der Wert des Vertrauens erörtert und der sozialen Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen nachgegangen. - - - Mit Beiträgen von Ingo Pies - Peter Ulrich - Michael S. Aßländer - Andreas Georg Scherer Wolfgang Kersting - Ludger Heidbrink - Andreas Suchanek - Rainer Hank - Birger P. Priddat - Philipp David - Werner Theobald
Immanuel Kants Rechts- und Staatsphilosophie
Im systematischen Zentrum der praktischen Philosophie Kants steht die Konzeption der Autonomie, die Lehre von der SelbstgeSetzgebung der reinen praktischen Vernunft. Mit ihr gibt Kant der gesamten praktischen Philosophie, der Moralphilosophie wie der Rechtsphilosophie, ein revolutionär neues geltungstheoretisches Fundament. Lange suchte man die Grundlagen und Prinzipien der praktischen Philosophie in objektiven Ideen des Guten und der Gerechtigkeit, in einer normativen Verfassung des Kosmos, im Willen Gottes, der Natur des Menschen oder in der den Interessen der Individuen dienenden Klugheit. Kant hat die epistemologische Fragwürdigkeit dieser Legitimationsinstanzen der metaphysischen Tradition deutlich gemacht und aufgezeigt, daß sie bei der Begründung allgemeingültiger praktischer GeSetze versagen, daß die menschliche Vernunft nur solche Regeln und Normen absolute praktische Notwendigkeit und Verbindlichkeit zugestehen kann, die ihrer eigenen GeSetzgebung entstammen.
Studien zur Philosophie Karl Leonhard Reinholds
Der Band versammelt Arbeiten, die Reinholds Philosophie als Denken am Rande des deutschen Idealismus bestimmen. Sein Werk gilt als Vorberetung des Systemdenkens, als wichtigste Gestalt innerhalb der Genese des Frühidealismus. Reinholds Philosophie ist aber nicht nur Anregerin, sondern bis 1820 auch ständige Kritikerin der sich entfaltenden spekulativen Philosophien Fichtes, Schellings und Hegels geblieben, sie verfolgt den deutschen Idealismus bis an seinen äußersten Rand und Umbruch in die nachspekulative Moderne. Randständig ist Reinholds Denken schließlich auch in seinem objektiven Einfluß auf die weitere Systementwicklung seit 1800 geblieben. Trotz der thematischen Parallelen zu Fichtes Spätphilosophie oder Hegels Wissenschaft der Logik, bleibt ihm nach 1804 jede breitere Rezeption versagt. Die in dem Band versammelten Beiträge folgen nicht allen Etappen dieses windungsreichen Denkwegs. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf seiner Früh- und Spätphase, seinen Rand- und Schnittflächen zum Idealismus. Die Studien verfolgen sowohl historische als auch kritisch-systematische Interessen und thematisieren die AuseinanderSetzung mit der theoretischen (Bondeli) und der praktischen Philosophie Kants (Kersting), zeichnen Entstehung und Rezeption der Theorie des Vorstellungsvermögens (Rumore) und der Elementarphilosophie (Breazeale) nach und klären das Verhältnis zu Fichtes Wissenschaftslehre (Franks). Weitere Themen sind Reinholds Verschränkung von Geschichtsphilosophie und Philosophiegeschichte (Heinz/Stolz) und seine späte Revision des klassischen Wahrheitsbegriffs (Westerkamp). Die Studien prüfen kritisch den philosophischen Ertrag dieses Werks; und sie tun dies in dem Bewußtsein, daß von allen Denkern des Deutschen Idealismus vielleicht Karl Leonhard Reinhold am radikalsten gegen sich selbst gedacht hat.