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Editor: Johann S. Ach
Darf sich der behandelnde Arzt unter bestimmten Bedingungen über eine Patientenverfügung hinwegsetzen? Wie eingehend sollte ein Patient über Untersuchungsergebnisse oder Behandlungsmöglichkeiten informiert werden? Welche Formen der Patientenautonomie sind im Klinikalltag überhaupt realisierbar? Über den hohen normativen Stellenwert der Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten gibt es in der modernen medizinethischen Diskussion kaum noch einen grundsätzlichen Dissens. Strittig aber ist, was genau unter Patientenselbstbestimmung bzw. Patientenautonomie zu verstehen ist und wie sich die normative Autorität, die das Prinzip der Autonomie Patientinnen und Patienten in Fragen der medizinischen Behandlung oder Nichtbehandlung einräumt, begründen lässt. Kontrovers diskutiert werden insbesondere auch die Grenzen der Reichweite von Selbstbestimmung. Damit ist zum einen die Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit selbstbestimmten Entscheidens und Handelns aufgeworfen; zum anderen aber auch die Frage danach, unter welchen VorausSetzungen und mit welchen Gründen die Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten eingeschränkt werden darf.
Band 1: Grundlagen. 4. Auflage
Die überaus positive Resonanz, auf die der Grundkurs Ethik seit seinem ersten Erscheinen gestoßen ist, hat nun eine vierte Auflage möglich gemacht, die sich von der ersten grundlegend unterscheidet. Maßgeblich für die Überarbeitung waren die Erfahrungen, die mit dem Buch in der Lehre gemacht wurden. Der vorliegende Grundkurs enthält sechs Teile. Nach einer Vorklärung darüber, was wir unter ›Moral‹ und unter ›Ethik‹ zu verstehen haben, folgen drei propädeutische Beiträge, die erläutern, was moralische Probleme sind, wie wir argumentierend auf sie reagieren können und wie die dabei auftretenden Gesichtspunkte abzuwägen sind. Im Anschluss daran werden die wichtigsten ethischen Theorien dargestellt: die Tugendethik, der Konsequentialismus, die Deontologie und der Kontraktualismus. Es folgen Darstellungen der metaethischen und handlungstheoretischen Grundlagen der Ethik sowie der Beziehungen zu den angrenzenden Normensystemen Recht und Religion. Den Abschluss des Bandes bilden didaktisch nützliche Materialien, die im Selbststudium ebenso wie im Unterricht eingesetzt werden können. Die Beiträge setzen keine Fachkenntnisse voraus und verdeutlichen ihre Darstellung durch zahlreiche Beispiele.
Band 2: Anwendungen. 3. Auflage
Nicht nur die gegenwärtige Studienreform hat das Bedürfnis nach didaktisch gut aufbereiteten, gleichwohl aber philosophisch gediegenen Einführungen in die verschiedenen Fachgebiete der Philosophie wachsen lassen. Der zweibändige 'Grundkurs Ethik' antwortet auf dieses Bedürfnis. Die Beiträge setzen keine Fachkenntnisse voraus, die Darstellung wird durch zahlreiche Beispiele verdeutlicht. Sie enthalten kommentierte Hinweise auf weiterführende Literatur und ermöglichen es dem Leser, die gewonnenen Einsichten anhand von Kontrollfragen zu überprüfen. Nachdem im ersten Band die Grundlagen und Grundfragen der Ethik behandelt wurden, befaßt sich der zweite Band mit ihren zentralen Anwendungsfeldern. Die 'angewandte Ethik' hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einem stark expandierenden Forschungsgebiet entwickelt. Dem trägt dieser zweite Band Rechnung. Seine Beiträge führen in die wichtigsten Bereiche der angewandten Ethik ein. Dazu gehören: 1. Medizin und Gesundheitswesen; 2. Ökologie und Rechte künftiger Generationen; 3. Politik, Wirtschaft und Menschenrechte; 4. Wissenschafts- und Professionsethik.
Themen und Positionen der Bioethik
Die Bioethik ist eine Forschungsrichtung, die sich mit Fragen und Problemen der Medizinethik, der Umwelt- und Naturethik, der Tierethik sowie der Ethik der Biotechnologien befasst. Die Beiträge in diesem Band geben einen Überblick über das breite Themenspektrum der Bioethik und zeigen, wie sich medizinische bzw. naturwissenschaftliche Fragen und ethische Reflexionen auf eine Weise miteinander verbinden lassen, die zu einer Versachlichung des bioethischen Diskurses beitragen und dazu, dass bioethische Fragen öffentlich diskutiert und demokratisch entschieden werden können.
Ethik vor neuen Herausforderungen
Unter Neuro-Enhancement versteht man Maßnahmen zur gezielten Verbesserung geistiger Fähigkeiten oder psychischer Befindlichkeiten bei Gesunden. Dank des großen neurowissenschaftlichen Erkenntniszuwachses der letzten Jahre sind etliche Ansätze zum Verständnis und zur Behandlung von krankhaften Befunden wie Gedächtnisschwund, Aufmerksamkeitsstörungen, Depressionen oder Narkolepsie (Schlafsucht) entwickelt worden. Die pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Interventionen, die hier wirksam Abhilfe schaffen können, eignen sich zum Teil zugleich auch als Enhancement-Methoden – eben bei Gesunden. Der vorliegende Sammelband beleuchtet ethische und soziale Aspekte, die sich aus der Anwendung von Neuro-Enhancement ergeben: neben den grundsätzlichen Möglichkeiten für Neuro-Enhancement Fragen der Authentizität und Verantwortlichkeit des Individuums, soziale Folgen mit Blick auf Gerechtigkeit und Wettbewerbspraxis, zugrundeliegendes ärztliches Aufgaben- und Rollenverständnis. Das Buch ist ein transdisziplinärer Diskurs mit Stimmen aus Philosophie, Medizin, Rechts-, Neuro- und Politikwissenschaften.