in David Hume: Epistemology and Metaphysics
in David Hume nach dreihundert Jahren
AutorIn: Anik Waldow

This essay argues that Humean impressions are triggers of associative processes, which enable us to form stable patterns of thought that co-vary with our experiences of the world. It will thus challenge the importance of the Copy Principle by claiming that it is the regularity with which certain kinds of sensory inputs motivate certain sets of complex ideas that matters for the discrimination of ideas. This reading is conducive to Hume’s account of perception, because it avoids the impoverishment of conceptual resources so typical for empiricist theories of meaning and explains why ideas should be based on impressions, although impressions cannot be known to mirror matters of fact.

Dieser Aufsatz argumentiert dafür, dass humesche Eindrücke („impressions“) Auslöser von assoziativen Prozessen sind, welche es uns ermöglichen, stabile Denkmuster zu bilden, die mit unseren Erfahrungen der Welt kovariant sind. Der Aufsatz stellt somit die Wichtigkeit des Kopien-Prinzips in Frage, nämlich dadurch, dass behauptet wird, für die Unterscheidung der Ideen sei die Regelmäßigkeit maßgeblich, mit der gewisse Arten von sensorischen Eingaben gewisse Mengen von komplexen Ideen motivieren. Diese Lesart trägt zu einem Verständnis von Humes Auffassung der Wahrnehmung bei, da sie die Verarmung der begrifflichen Mittel, die für empiristische Theorien der Bedeutung so typisch ist, vermeidet und erklärt, warum Ideen auf Eindrücken basieren sollten, obwohl Eindrücke nicht als Abbildungen von Tatsachen erkannt werden können.

in History of Philosophy & Logical Analysis