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In: Physikalismus, Willensfreiheit, Künstliche Intelligenz
In: Willensfreiheit im Kontext
Das Freiheitsmodell des epistemischen Libertarismus
Author: Bettina Walde
Die Frage nach der Willensfreiheit beschäftigt seit einigen Jahren nicht mehr nur Philosophen, Psychologen und Neurowissenschaftler, sondern sie ist auch in den Interessensfokus einer breiteren Öffentlichkeit geraten. Viele kognitions- und neurowissenschaftliche Studien werden derzeit im Sinne einer Widerlegung der Willensfreiheit interpretiert. Diese Auffassung hätte gravierende Konsequenzen für das menschliche Selbstverständnis. Dieses Buch unterbreitet einen konstruktiven, neuen Vorschlag zur Frage nach der Willensfreiheit und argumentiert für zwei Thesen: Willensfreiheit lässt sich nicht empirisch widerlegen. Denn eine Antwort auf die Frage nach der Willensfreiheit hängt ganz wesentlich von theoretischen Voraussetzungen über den Zusammenhang von Körper und Geist ab. Empirisch feststellbar sind stets nur Korrelationen zwischen geistigen und neurophysiologischen Zuständen – wie man die Korrelationen erklärt, ist aber eine philosophisch-wissenschaftstheoretische Frage. Und: Auch unter Voraussetzung der Erkenntnisse der modernen Hirnforschung kann man an einem Konzept der Willensfreiheit festhalten – wie ein solcher Ansatz aussehen könnte, zeigen die letzten Kapitel des Buches.
Ein naturwissenschaftlicher Erklärungsansatz
Author: Bettina Walde
Dieses Buch greift eine der in der philosophischen Debatte meist diskutierten Fragen auf, nämlich die Frage danach, wie eine erfolgreiche Erklärung des Geistes aussehen könnte. Es zeigt, daß die verschiedenen Gedankenexperimente, die stets gegen materialistische Theorieansätze vorgebracht wurden, eine bestimmte Auffassung über die metaphysische Konzeption der Modallogik voraussetzen und nur unter diesen Voraussetzungen den Materialismus widerlegen können. Als Konsequenz wird eine alternative Konzeption des metaphysischen Hintergrundes für die modallogischen Argumente vorgeschlagen; denn die auf Kripke zurückgehende metaphysische Konzeption würde letztlich eine Art metaphysischen Fundamentalismus etablieren. Die alternative Konzeption schlägt vor, die Trennung zwischen metaphysischer und logischer Möglichkeit und Notwendigkeit nicht nur auf der Ebene von Aussagen anzusiedeln, sondern auch auf der Ebene von möglichen Welten. Ausgehend von der alternativen metaphysischen Konzeption läßt sich zeigen, daß die Gedankenexperimente nur die begriffliche Unabhängigkeit, die zwischen den Ausdrücken für ein zu erklärendes Phänomen und den Ausdrücken der erklärenden Theorie besteht, illustrieren. Diese begriffliche Unabhängigkeit führt zwar zur epistemischen Irreduzibilität bestimmter Eigenschaften des Bewußtseins, nicht jedoch zu einer ontologischen Irreduzibilität.