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In: Klassische Argumentationen der Philosophie
Seit Descartes gehört das Wissen, das wir von unseren eigenen psychischen Zuständen und Vorgängen besitzen, zu den meistdiskutierten Themen der Erkenntnistheorie. Was genau heißt es, in diesem Sinne über “Selbstbewußtsein” zu verfügen? Das Buch fragt, wie tragfähig jene Antworten sind, nach denen wir uns eines epistemisch privilegierten Zugangs zu den eigenen Gedanken und Bewußtseinsinhalten erfreuen. Das “Bewußtsein seiner selbst”, so bemerkte indessen schon Kant in diesem Kontext, manifestiert sich in der Fähigkeit eines Subjektes, sich als ein Ich zu denken und “ich” zu sich zu sagen. Selbstbewußtsein haben Wesen demnach, allgemein gesprochen, wenn sie sich in der Ersten Person Singular auf sich beziehen können. Erst in jüngerer Zeit sind die Besonderheiten dieser Form der Selbstreferenz zum Gegenstand ausgiebiger sprachphilosophischer Untersuchungen geworden. Das Buch versucht, diese bedeutungstheoretischen Diskussionen für einige klassische Fragen der Selbstbewußtseinstheorie fruchtbar zu machen.
Dient Kunst der Erkenntnis? Vermittelt sie Einsichten oder Wissen? Und wenn ja: auf welche Weise? Sind ästhetische Urteile wahr oder falsch? Beruht unsere Wertschätzung von Kunst auf ihren kognitiven Funktionen? Zu diesen Fragen, die zu den klassischen Themen der Kunstphilosophie gehören, beziehen zehn Philosophen aus dem deutschen Sprachraum in Originalbeiträgen Position. Der Band dokumentiert den gegenwärtigen Stand der Kontroversen zwischen kognitivistischen und nichtkognitivistischen Theorien der Kunst und der Kunstbewertung. Mit Beiträgen von Rüdiger Bittner, Sabine A. Döring, Christoph Jäger, Bernd Kleimann, Dirk Koppelberg, Jens Kulenkampff, Franz von Kutschera, Alexander Piecha, Jakob Steinbrenner und Henning Tegtmeyer.