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Der moralische Status und die Rechte der Kinder
Ist das Recht eines Säuglings auf Leben und Gesundheit dem entsprechenden Recht eines Erwachsenen gleich zu achten? Können Säuglinge und Kleinkinder, die gar nicht verstehen, was Rechte sind, überhaupt Rechte haben? Ist es richtig, dass eine Mutter ihrer noch minderjährigen schwangeren Tochter eine Abtreibung untersagen kann? Derartigen Fragen und den zu ihrer fundierten Erörterung notwendigen moralphilosophischen Grundlagen ist das vorliegende Buch gewidmet. Die Ausarbeitung eines systematischen Rahmens für die Erörterung ethischer Fragen, die Kinder betreffen, nimmt ihren Ausgang bei einer kritischen Darlegung der Stellung von Kindern im deutschen Rechtssystem. Die zentralen Schwerpunkte bilden dann Ausführungen zur Metaethik der Rechte der Kinder, zum moralischen Status der Kinder, zum Begriff des Kindeswohls und zum Konflikt zwischen Paternalismus gegenüber Kindern und der Achtung kindlicher Selbstbestimmungsrechte. Die auf allgemeiner Ebene gewonnenen Prinzipien werden am Ende des Buches auf drei medizinethische Fallbeispiele angewandt. Ebenso gründlich werden Fragen des Elternrechts und der richtigen Verhältnisse zwischen Eltern, Kindern und dem Staat erörtert. Unter den Begriff des Kindes und der Kinderethik fallen in diesem Buch alle Menschen zwischen der Geburt und dem Erreichen der Volljährigkeit, also Säuglinge und Kleinkinder genauso wie Jugendliche.
in Kinderethik
in Rettende Geschwister
Aktuelle Perspektiven – Klassische Problemvorgaben
HerausgeberInnen: Johannes Drerup und Christoph Schickhardt
Dieser Band vereinigt Beiträge von Forschern aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu zentralen kinderethischen Fragestellungen. Der erste Teil des Bandes ist grundlagentheoretischen Themen der Kinderethik gewidmet, der zweite Teil enthält Beiträge zu domänenspezifischen bzw. anwendungsbezogenen Fragen. Zu den im Band diskutierten Fragestellungen gehören u. a. die folgenden: Lässt sich Paternalismus gegenüber Kindern rechtfertigen? Wie ist der Begriff des Kindeswohls zu bestimmen? Welche Rechte sollten Kinder haben? Verfügen Kinder über Menschenwürde? Inwieweit sind Kinder als politische und moralische Akteure anzusehen? Wie sollten die teilweise zueinander in Spannung stehenden Rechte, Pflichten und Interessen des Staates, der Eltern und der Kinder austariert werden? Welche Erziehungspraktiken seitens der Eltern sollte der Staat tolerieren? Welche Werte und Ziele der Kindererziehung darf oder sollte der Staat vorgeben? Was bedeutet Gerechtigkeit für Kinder konkret, z.B. mit Bezug auf Kinderarmut oder die Stellung von Kindern im Wahlrecht? Zu den von den Autorinnen und Autoren vertretenen wissenschaftlichen Disziplinen zählen Philosophie/ Ethik, Erziehungswissenschaft, Rechtswissenschaft, Entwicklungspsychologie, Soziologie und Kindheitsforschung.
in Kinderethik
in Kinderethik
in Kinderethik