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  • Author or Editor: Eva Weber-Guskar x
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Zusammenfassung

Um die Belastung, die schwere, tödliche Krankheiten für Menschen bedeuten, im ganzen Umfang zu verstehen und um entsprechend medizinisch-therapeutisch darauf eingehen zu können, ist es wichtig, auch den Aspekt der Erschütterung der zeitlichen Orientierung zu berücksichtigen, die eine fatale Diagnose für Kranke auslösen kann. In diesem Aufsatz zeige ich, wie man die Befunde psychotherapeutischer Studien zu diesem Thema theoretisch präzisieren und vertiefen kann, indem man sie philosophisch erläutert. Dazu wird auf die phänomenologische Tradition zum personalen Zeitbewusstsein und auf Grundelemente philosophischer Theorien des guten Lebens zurückgegriffen. Die Kernthese lautet, dass eine fatale Diagnose zu einer Veränderung des personalen Zeitbezugs auf die drei Dimensionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft führen kann, die das Leben von Kranken zusätzlich beeinträchtigt. Ideal wäre eine Einheit der drei Zeitdimensionen, in der jede von ihnen nur so viel Aufmerksamkeit bekommt und solche eine Art von Präsenz hat, als dadurch der Bezug auf die je anderen beiden nicht behindert wird.

In: Philosophie der Medizin
In: Würde als Haltung
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