Eine ontologische Studie
Wir handeln, um gezielt in den Lauf der Welt einzugreifen und diesen zu verändern. Als handelnde Wesen verstehen wir uns als unmittelbare kausale Urheber solcher Veränderungen. Agenskausalität greift diese Intuition der unmittelbaren kausalen Urheberschaft auf.Viele Philosophen sind allerdings der Ansicht, dass ein solches Kausalitätskonzept rätselhaft, obskur und unverständlich ist. In diesem Buch wird Agenskausalität auf die ontologischen Voraussetzungen hin untersucht. Es wird dafür argumentiert, dass diese Form der Verursachung kohärent ausbuchstabiert werden kann, wenn entsprechende ontologische Rahmenbedingungen mitberücksichtigt werden. Dabei ist Agenskausalität aber nicht auf freies menschliches Handeln zu beschränken, sondern allgemein auf Subjekte anzuwenden, die „von sich aus“ tätig werden können.
Georg Braungart, geb. 1955, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg i. Br., Göttingen und Tübingen. Promotion 1986, Habilitation 1993. 1985-1993 Hochschulassistent und wissenschaftlicher Angestellter am Deutschen Seminar der Universität Tübingen. 1994-2003 Lehrstuhl für Deutsche Philologie | Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg. Seit 2004 Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen. Peter Gendolla, geb. 1950. Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft in Hannover u. Marburg/L., Promotion 1979, Habilitation 1987. Seit Ende 1996 Inhaber der Professur Literatur, Kunst, neue Medien und Technologien an der Universität Siegen. Leiter des Universitätsverlages UniVerSi und 2. Sprecher des Forschungskollegs "Medienumbrüche". Fotis Jannidis, geb. 1961, 1984-1990 Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Trier. Promotion 1995 an der LMU München. 2002 Habilitation, 2002-2003 Vertretungsprofessur am Institut für Neuere Deutsche und Europäische Literatur an der FernUniversität in Hagen. Danach Professur für Germanistische Literaturwissenschaft an der TU Darmstadt. Zum SS 2009 Ruf auf einen Lehrstuhl für Computerphilologie und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Würzburg.
Das Jahrbuch für Computerphilologie versammelt Beiträge zu den vielfältigen Möglichkeiten, den Computer in der literaturwissenschaftlichen Arbeit einzusetzen. Als erstes deutschsprachiges Periodikum dieser Art enthält es Aufsätze zu den Themen: computerunterstützte und elektronische Editionen, computergestützte Inhaltsanalysen und Stiluntersuchungen, digitale Fachinformationen, Hypertexterstellung und -analyse. Es bietet außerdem Rezensionen von Büchern und literaturwissenschaftlichen CD-ROMs sowie eine Bibliographie der einschlägigen Forschungsliteratur.
HerausgeberInnen: Georg Braungart, Karl Eibl und Fotis Jannidis
Das Jahrbuch für Computerphilologie versammelt Beiträge zu den vielfältigen Möglichkeiten, den Computer in der literaturwissenschaftlichen Arbeit einzusetzen. Als erstes deutschsprachiges Periodikum dieser Art enthält es Aufsätze zu den Themen: computerunterstützende und elektronische Editionen, computergestützte Inhaltsanalyse und Stiluntersuchung, digitale Fachinformationen, Hypertexterstellung und -analyse. Es bietet ausserdem Rezensionen von Büchern und literaturwissenschaftlichen CD-ROMs sowie eine Bibliographie der einschlägigen Forschungsliteratur.
HerausgeberInnen: Christoph Jäger und Georg Meggle
Dient Kunst der Erkenntnis? Vermittelt sie Einsichten oder Wissen? Und wenn ja: auf welche Weise? Sind ästhetische Urteile wahr oder falsch? Beruht unsere Wertschätzung von Kunst auf ihren kognitiven Funktionen? Zu diesen Fragen, die zu den klassischen Themen der Kunstphilosophie gehören, beziehen zehn Philosophen aus dem deutschen Sprachraum in Originalbeiträgen Position. Der Band dokumentiert den gegenwärtigen Stand der Kontroversen zwischen kognitivistischen und nichtkognitivistischen Theorien der Kunst und der Kunstbewertung. Mit Beiträgen von Rüdiger Bittner, Sabine A. Döring, Christoph Jäger, Bernd Kleimann, Dirk Koppelberg, Jens Kulenkampff, Franz von Kutschera, Alexander Piecha, Jakob Steinbrenner und Henning Tegtmeyer.
Perspektiven in Biologie, Ontologie und praktischer Philosophie
Der Band vereint aktuelle Beiträge, die sich mit der biologischen, anthropologischen, ontologischen und ethischen Dimension des Begriffs der Lebensform befassen.
Das Buch gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil („Biologie und Anthropologie“) widmet sich verschiedenen Verwendungsweisen des Begriffes „Lebensform“ sowohl in der aristotelischen als auch zeitgenössischen Philosophie der Biologie. Der zweite Teil („Ontologie“) enthält Beiträge, die mittels des Lebensformkonzepts eine Ontologie des Lebens zu entwickeln beabsichtigen. Der dritte Teil („Praktische Philosophie“) behandelt die Frage, welche normativen Implikationen ein ontologisch-biologisch informierter Lebensformbegriff für die praktische Philosophie hat.