in Mann, Frau, Gehirn
in Bewusstsein – Selbst – Ich
in Gehirne zwischen Liebe und Krieg
in Verantwortung als Illusion?
in Das Tier im Menschen
Sprache und Gehirn
HerausgeberInnen: Helmut Fink und Rainer Rosenzweig
Die Sprache ist der Schlüssel zum Menschen als Kulturwesen. Wie funktionieren Sprachproduktion und Sprachverstehen? Was geschieht im Gehirn, wenn der Mensch spricht? Welche neuronalen Korrelate kennzeichnen spezifische Sprachleistungen? Dieser Band gibt aktuelle Einblicke in die linguistische Forschung und zeigt die fruchtbare Verschränkung von Psycholinguistik und Neurolinguistik. Thematisch spannt sich der Bogen von universellen Strukturen in den symbolischen Zeichensystemen der Sprache und in den Prozessen des Sprachverstehens über Gemeinsamkeiten von Sprache und Musik bis zu den Besonderheiten der Gebärdensprache. Doch wie kommen wir zur Sprache? Diese Frage kann sowohl auf die Evolution des Lebens als auch auf die kognitive Entwicklung des Einzelnen bezogen werden. Vorformen der Sprache im Tierreich und Erlernen der Sprache in der Kindheit runden daher den Themenkreis ab. Wer den Menschen verstehen will, muss seine Sprache verstehen. Wer nicht nur die Sprache, sondern auch die Sprachfähigkeit verstehen will, kann heute auf den Blick ins Gehirn nicht mehr verzichten. Mit Beiträgen von Manfred Bierwisch, Werner Deutsch & Michael Kaßecker, Julia Fischer, Angela Friederici, Stefanie Höhl & Tricia Striano, Stefan Kölsch & Tom Fritz, Matthias Schlesewsky & Ina Bornkessel-SchlesewskyMarkus Steinbach.
Eine Bestandsaufnahme in zehn Bänden
HerausgeberInnen: Helmut Fink und Rainer Rosenzweig
Die Neurowissenschaften schreiten voran, ihre Fragestellungen und Untersuchungsmethoden werden spezifischer. Es ist nicht leicht, den Überblick zu behalten. Physiologie, Psychologie, Evolutionsbiologie und Philosophie des Geistes haben ihre je eigenen Perspektiven, die nur gemeinsam ein umfassendes Bild vom Menschen ergeben. Das vorliegende Buchpaket dokumentiert die Entwicklungen des letzten Jahrzehnts in Originaltexten führender Experten des jeweiligen Gebietes. Die 10 Bände umfassen über 100 Fachbeiträge auf über 2400 Seiten. Sie bieten einen breiten Überblick über neuere Ergebnisse der Hirnforschung und ihre Relevanz für ein wissenschaftlich informiertes Menschenbild. Die Themenfelder u.a.: Sinneswahrnehmung, Bewusstsein, Willensfreiheit, Sprache, Kreativität, Emotion, Enhancement, Geschlechterunterschiede, Tierverwandtschaft und Sozialverhalten Die Autoren u.a.: Ansgar Beckermann, Dieter Birnbacher, Norbert Bischof, Brigitte Falkenburg, Angela Friederici, John-Dylan Haynes, Peter Janich, Holger Lyre, Klaus Mainzer, Hans Markowitsch, Albert Newen, Michael Pauen, Josef Reichholf, Gerhard Roth, Wolf Singer, Volker Sommer, Manfred Spitzer, Kai Vogeley, Eckart Voland, Gerhard Vollmer, Henrik Walter und Franz Wuketits
Neuerowissenschaft und menschliche Bindung
HerausgeberInnen: Helmut Fink und Rainer Rosenzweig
All unser Fühlen und Denken, Wahrnehmen und Handeln hat neuronale Grundlagen im Gehirn. »Spiegelneuronen « sprechen an, wenn wir Mitmenschen beobachten und ihre Handlungen deuten. Intuition und Empathie beruhen auf physiologischen Prozessen. Das Gehirn ist ein Beziehungsorgan. Unter dem Stichwort »soziales Gehirn« rückt die Bindung des Menschen an seine soziale Umwelt in letzter Zeit verstärkt in den Blickpunkt der Forschung. Neurowissenschaften, Biologie, Psychologie und Medizin sind auf dem Weg vom Ich zum Wir. Ohne frühe Bindungserfahrung, ohne funktionierendes soziales Umfeld verkümmern Einfühlungsvermögen, Lernfähigkeit und Selbstwertgefühl. Philosophen wissen schon lange, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Auch für ein wissenschaftlich informiertes Menschenbild bleibt das Leben in Gemeinschaft daher ein zentrales Thema. Mit Beiträgen von Elisabeth André, Sonja Entringer & Christine Heim, Olga M. Klimecki, Daria Knoch & Bastian Schiller, Albert Newen & Kai Vogeley, Sabina Pauen, Josef H. Reichholf, Manfred Spitzer, Eckart Voland, Thea Zander und Kirsten Volz.
Neurotechnik und Neuroethik
HerausgeberInnen: Helmut Fink und Rainer Rosenzweig
Dieses Buch handelt von der wachsenden technologischen Verfügbarkeit des Gehirns und dem dringenden Bedarf an ethischer Verständigung, der daraus resultiert. Neue Entwicklungen an der Schnittstelle von Neurowissenschaft, Medizin und philosophischer Ethik wirken hinein in den Alltag, in Politik und Gesellschaft. Je besser die physiologischen Grundlagen und funktionalen Prinzipien des Gehirns erforscht werden, desto weiter reichen die Möglichkeiten zum technischen Eingriff. Cochlea-Implantate für Hörgeschädigte und Psychopharmaka für Depressive sind erst der Anfang. Neuroprothesen und Neuropharmaka gelten als zukunftsträchtige Anwendungen der Hirnforschung. Doch was therapeutischen Zwecken dient, kann auch zur Leistungs- und Luststeigerung Gesunder eingesetzt werden. Das kommende 'Neuro-Enhancement' zwingt dazu, ethische Fragen neu zu stellen: Wie sind die Wirkungen und Nebenwirkungen für Individuum und Gesellschaft zu bewerten? Welche Anwendungen sind möglich, erlaubt, wünschenswert oder gar geboten? Welche Zugangsmöglichkeiten sind gerecht? Die Antworten sind mit dem Menschenbild rückgekoppelt. Mit Beiträgen von Andreas Büchner, Peter Fromherz, Bernward Gesang, Thomas Kammer, Thomas Metzinger, Gert Pfurtscheller, Klaus Peter Rippe, Stephan Schleim, Cornelius Schwarz, Rüdiger Vaas, Henrik Walter.
Gehirn und Willensfreiheit
HerausgeberInnen: Helmut Fink und Rainer Rosenzweig
Bewusst erlebten Willensentscheidungen gehen neuronale Bereitschaftspotentiale zeitlich voraus. Was bedeutet das für unser Verständnis menschlicher Freiheit? Wie verhält sich der Eindruck, "frei" entscheiden zu können, zur naturgesetzlichen Beschreibung des Menschen als materielles System? Diese im Kern alte Debatte hat durch die Neurowissenschaft der Gegenwart eine erneute Zuspitzung erfahren. Im vorliegenden Buch sind aktuelle Beiträge renommierter Autoren aus Psychologie, Philosophie des Geistes, Natur- und Rechtsphilosophie, Biologie, Soziologie und Moraltheologie versammelt. Dabei steht zum einen die Frage im Vordergrund, welche Vorstellungen menschlicher Freiheit mit einem determinierten Naturgeschehen verträglich sind und welche aufgegeben werden müssen. Zum anderen wird das Problem verfolgt, welche Grundlage für die Zuschreibung der Urheberschaft eigener Handlungen und damit für die persönliche Verantwortung des Menschen bleibt. Die Lösung dieses Problems entscheidet über die philosophische Begründung strafrechtlicher Praxis. Es genügt nicht, einen Standpunkt zu haben. Wer die Debatte um die Willensfreiheit verstehen will, muss die Argumente kennen. Dazu lädt dieses Buch ein. Mit Beiträgen von: Bernulf Kanitscheider Matthias Kettner Sabine Maasen Reinhard Merkel Wolfgang Prinz Eberhard Schockenhoff Holm Tetens Bettina Walde Wolfgang Walkowiak Franz Wunketits