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In: Bewusstsein – Selbst – Ich
Von libertarischen Illusionen zum Konzept natürlicher Autonomie. 2. Auflage
Author:
Nach der traditionellen Auffassung ist Willensfreiheit die Fähigkeit, mit Hilfe der reinen Vernunft neue Kausalketten anzustoßen, ohne daß diese durch die Vergangenheit determiniert sind. Aufgrund unseres heutigen Wissens muß diese Einschätzung zurückgewiesen werden, nicht ohne Folgen: Unsere intuitiven Einstellungen zu persönlicher Schuld, zum Stolz auf eigene Leistungen und zum Verlauf unserer eigenen Zukunft können so nicht erhalten bleiben. Daß sie dennoch nicht gänzlich illusorisch sind, zeigt das hier entworfene Konzept der natürlichen Autonomie, das Begriffen wie "Alternativen", "Person", "intentionalem Handeln", "Zurechnen" und "Verantwortlichkeit" weiterhin Raum läßt. Ausgehend von seiner Position der "minimalen Neurophilosophie" diskutiert der Autor Willensfreiheit als naturphilosophisches Problem und entwickelt sein Nachfolgerkonzept der natürlichen Autonomie.
In: Die Suche nach dem Geist
In: Künstliche Sinne, gedoptes Gehirn
Die kognitive Neurowissenschaft untersucht die Mechanismen des Wahrnehmens und Erkennens als Gehirnprozesse. In den letzten Jahren wurden dabei die Emotionen wiederentdeckt und ihre grundlegende, ja unverzichtbare Rolle im Verhalten und Handeln erkannt und gewürdigt. Nicht zuletzt durch diese neuen Ansätze haben auch Psychologie und Philosophie sich diesen lange vernachlässigten Phänomenen mit neuem Interesse zugewandt. Der vorliegende, interdisziplinäre Band gibt eine Übersicht über die Vielfalt dieser Ansätze und die dabei neu gewonnenen Einsichten und Erkenntnisse. Der erste Teil ist einführender Natur. Er gibt Auskunft über psychologische und entwicklungspsychologische Theorien der Emotion sowie über Beiträge neuer Methoden wie z.B. die funktionell bildgebenden Verfahren. Weiterhin werden spezifische Einzelthemen genauer erörtert, wie Emotionen bei Tieren, die emotionale Entwicklung im Kleinkindesalter sowie die neurobiologischen Grundlagen von Liebe und Lust. Der zweite Teil hat die Fehlfunktion von Emotionen zum Thema, etwa das Gebiet von Angst und Depression und das Phänomen der emotionalen Hemmung, sowie die Frage, inwiefern psychische Struktur und unbewußte Emotionen an der Genese krankhafter Phänomene beteiligt sind. Der dritte Teil schließlich umfaßt reflektierende philosophische Momente über das Verhältnis von Vernunft und Leidenschaft, die Affektenlehre von Kant und Hume, Emotionen im Kulturvergleich sowie die Frage nach der Natur künstlicher Gefühle.
In: Brauchen wir eine neue Moral?
In: Affektive Intentionalität
Beiträge zur welterschließenden Funktion menschlicher Gefühle
Was manch einem Beobachter wie eine kurzfristige wissenschaftliche Mode erschien, hat eine erstaunliche Beharrlichkeit an den Tag gelegt: Emotionen und andere affektive Phänomene sind seit rund zwei Jahrzehnten ein großes und wichtiges Thema der humanwissenschaftlichen Forschung. Für die Philosophie ist die Emotionalität des Menschen in verschiedenen Hinsichten ein zentrales Thema. Gefühle – so die landläufige Bezeichnung für affektive Phänomene wie Emotionen, Stimmungen, hedonische Empfindungen und existenzielle Hintergrundgefühle – sind ausgezeichnete Werkzeuge der Welterkenntnis, vor allem in persönlich relevanten Angelegenheiten. Dabei sind Gefühle nicht auf ungerichetete phänomenale Erlebnisse zu reduzieren, vielmehr sind sie stets auch Erfahrungen von etwas, sie haben einen intentionalen Gehalt. Ihre affektive Intentionalität ist durchaus eine Art des Welt- und Selbstbezugs sui generis, der sich von der „gewöhnlichen“ Intentionalität, wie sie in emotionslosen propositionalen Einstellungen zum Ausdruck kommt, signifikant unterscheidet. Die damit einhergehende welterschließende Funktion des Affektiven steht im Mittelpunkt des vorliegenden Bandes. Dieser ist ein Ergebnis des von der VolkswagenStiftung geförderten Schlüsselthemenprojektes "animal emotionale", an dem sowohl Philosophen als auch Neurowissenschaftler beteiligt sind. Mit Beiträgen von Judith Daniels, Sabine Döring, Michael Gäbler, Peter Goldie, Bennett Helm, Hilge Landweer, Brian McLaughlin, Jean M. Müller, Matthew Ratcliffe, Andrés Sánchez Guerrero, Jan Slaby, Achim Stephan, Henrik Walter, Sven Walter und Wendy Wilutzky
In: Affektive Intentionalität
In: Affektive Intentionalität