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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Genese von Goethes erster Schrift über die Prismatischen Farben von 1791/92, den Beiträgen zur Optik. In einzigartiger Weise versucht hier Goethe mittels 27 beigelegter Karten eine sinnliche Überzeugungskraft zu entwickeln. Auch wird der dort schon frühe Bezug zum Gedanken der Polarität beim Zustandekommen dieser Schrift aufgezeigt und ausgehend von einer zum Teil missverstandlichen Interpretation der Kantenspektren von Goethe selbst, wird in der Folge eine phanomenologisch nachvollziehbare Darstellung des Phanomens versucht. Schlieslich wird gezeigt, wie sich diese Fehldeutung bis auf den heutigen Tag in verschiedenen Publikationen wiederfindet.

In: Goethe, Ritter und die Polarität