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Author: Jan P. Beckmann

Zusammenfassung

In der modernen Medizin erfahren sich Ärztin wie Arzt als wissenschaftlich ausgebildete Fachleute und zugleich als praxisorientierte Helferinnen und Helfer. Dass dies allen Unterschieden zur heutigen wissenschaftsbasierten Medizin auch schon in der Antike gegolten hat, zeigt ein Blick u. a. auf das Werk Platons und die Methode seines Lehrers Sokrates. Diesem ging es um die Klärung von Begriffen, jenem um den theoretischen Hintergrund. Das galt auch für die »iatriké téchne«, die Heilkunst: Sokrates war es um die Klärung dessen zu tun, was eine gute Ärztin bzw. einen guten Arzt ausmacht, Platon darum, welche Art von Kenntnis die Grundlage dafür bildet. Denn, so beide antiken Denker, Kranksein ist eine Weise menschlicher Existenz, darum werden nicht Krankheiten behandelt, sondern Kranke. Dazu bedarf es sowohl der guten Ärztin und des guten Arztes wie der kenntnisreichen Medizinerin und des Mediziners. Frühe Zeugen für diese Doppelaufgabe sind des Sokrates Arzt und Platons Mediziner.

In: Philosophie der Medizin
Blick ins Buch
Wie ist das Verhältnis zwischen Menschen und Maschinen in der Medizin zu verstehen? Wer definiert, was krank und gesund ist? Wie soll die Gesundheitsversorgung in Zukunft ausgerichtet sein? Gehören gutes Leben und gutes Sterben zu den Aufgaben der Medizin? Die Philosophie kann Mediziner:innen sowohl in ihrer Forschungstätigkeit als auch in ihrer klinischen Praxis unterstützen, indem sie Reflexionsmöglichkeiten zu diesen und weiteren Fragen anbietet. Das Buch versammelt unter anderem Beiträge aus Wissenschafts- und Erkenntnistheorie, Anthropologie, Phänomenologie, Technikphilosophie, Sozialphilosophie und Ethik.