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In: Freges Philosophie nach Frege
In: Wittgenstein und die Philosophie der Mathematik
In: Wittgenstein und die Philosophie der Mathematik
In: Wittgenstein und die Philosophie der Mathematik
In: Wittgenstein und die Philosophie der Mathematik
In: Wittgenstein und die Philosophie der Mathematik
Diese Studie greift die klassische philosophische Frage nach den Grenzen unseres Wissens auf und analysiert kritisch aktuell diskutierte Argumente, welche die Begrenztheit unseres Wissens erweisen sollen. Im Zentrum stehen dabei drei Argumentationsansätze: Zunächst geht es um Komplexitätsgrenzen des Wissens, wie sie G. Chaitin mit seiner algorithmischen Informationstheorie aufzeigen will. Dann wird auf Präzisionsgrenzen des Wissens eingegangen, die sich aus der epistemischen Theorie der Vagheit (T. Williamson u.a.) ergeben. Schließlich werden Grenzen unserer Selbsterkenntnis erörtert. Dabei geht es um verschiedene Argumente für die Unerforschlichkeit des menschlichen Geistes bzw. für die Unlösbarkeit des Leib-Seele-Problems, wie sie von C. McGinn oder im Rahmen der erkenntnistheoretischen Deutung von K. Gödels Unvollständigkeitssätzen vorgeschlagen wurden. Während diese Ansätze Fragen aufwerfen sollen, deren Antworten uns kognitiv unzugänglich sind, verteidigt das Buch eine alternative Sicht, die derjenigen des späten Wittgenstein ähnelt: In den meisten Fällen handelt es sich aufgrund semantischer Unbestimmtheit nur um scheinbare Fragen in dem Sinne, dass wir sie einfach deshalb nicht beantworten können, weil sie keine Antworten besitzen.
In den semantischen Paradoxien, insbesondere in der berühmten Paradoxie des Lügners, wurden oftmals Symptome für grundlegende Irrtümer in unseren Theorien über Wahrheit und Bedeutung vermutet. Das Buch gibt einen Überblick über aktuelle Diagnosen und den Stand der Diskussion. Im einzelnen diskutiert der Autor den Ansatz der parakonsistenten Logik, semantische Wahrheitstheorien im Anschluß an Saul Kripke, deren axiomatische Entsprechungen und die ontologische Diagnose aus Patrick Grims 'The Incomplete Universe'. Als Alternative zu den logischen, semantischen und ontologischen Ansätzen wird eine erkenntnistheoretische Diagnose der semantischen Paradoxien vorgeschlagen, deren Erörterung im Zentrum des Buches steht.