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Author: Mark Textor
Die Diskussion über die Semantik von EigenNamen in den letzten 30 Jahren ist von zwei Positionen geprägt. So genannte "Millianer" behaupten, dass EigenNamen keinen Sinn ausdrücken und blosse Bezeichner sind; Kennzeichnungstheorien gehen davon aus, dass der Sinn eines EigenNamens der einer Kennzeichnung des EigenNamenträgers ist. Die Schwächen des Millianismus sind die Stärken der Kennzeichnungstheorien (und umgekehrt). Auf der Basis der Standardargumente für bzw. gegen die beiden Positionen scheint daher keine Entscheidung der Debatte möglich. "Über Sinn und Bedeutung von EigenNamen" versucht, Licht auf die vertrackte Diskussion zu werfen, indem ein neuer Gesichtspunkt herangezogen wird. Eine Antwort auf die Frage "Wozu sind EigenNamen gut?" liefert einen von den Annahmen der Millianer und Kennzeichnungstheoretikern unabhängigen Grund für die These, dass EigenNamen einen Sinn haben (contra Mill), dieser aber nicht mit dem einer Kennzeichnung identisch ist (contra Kennzeichnungstheorie)
In: Focus: Philosophy of Mind/Schwerpunkt: Philosophie des Geistes
In: Referenz und Realität
Editor: Mark Textor
Welche Bedeutung haben EigenNamen wie "Kurt Gödel", ArtNamen wie "Tiger" oder Indexikalia wie "ich"? Auf welche Weise beziehen sich solche Ausdrücke auf etwas? In den letzten Jahren hat sich eine intensive Diskussion über diese Fragen entwickelt, die nicht nur für Sprachphilosophen von Interesse ist: Die in der Debatte vorgebrachten Argumente haben z. B. zu heteodoxen erkenntnistheoretischen Positionen und zu einer Erneuerung des philosophischen Interesses an essentiellen Eigenschaften geführt. In diesem Band sind Arbeiten - größtenteils erstmals in deutscher ÜberSetzung - zusammengestellt, die den Grundgedanken der Neuen Theorien entwickeln und einzelne Folgeprobleme für diese Neuen Theorien zu lösen versuchen.
In: History of Philosophy & Logical Analysis