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Metaphysik und semantische Stabilität oder Was es heisst, nach höheren Wirklichkeiten zu fragen
Author: Olaf L Müller
Könnte es sein, dass ich ein “Gehirn im Tank” bin und dass der gesamte Eindruck der äusseren Welt nur auf Computersimulation beruht? Von Putnam stammt ein – verbesserungsbedürftiger – Beweis, der diese skeptische Möglichkeit ausschaltet und damit unser Wissen über die äussere Welt sichert. Die Grundidee des Beweises hängt damit zusammen, dass Wörter aus der Sprache eingetankter Gehirne trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten anders funktionieren als bei uns. Olaf Müller hat eine Fassung des Beweises entwickelt und verteidigt, dessen Voraussetzungen a priori gelten und die gewünschte Konklusion logisch erzwingen.
Hilary Putnam und der Abschied vom Skeptizismus oder Warum die Welt keine Computersimulation sein kann
Author: Olaf L Müller
Könnte es sein, dass ich ein “Gehirn im Tank” bin und dass der gesamte Eindruck der äusseren Welt nur auf Computersimulation beruht? Von Putnam stammt ein – verbesserungsbedürftiger – Beweis, der diese skeptische Möglichkeit ausschaltet und damit unser Wissen über die äussere Welt sichert. Die Grundidee des Beweises hängt damit zusammen, dass Wörter aus der Sprache eingetankter Gehirne trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten anders funktionieren als bei uns. Olaf Müller hat eine Fassung des Beweises entwickelt und verteidigt, dessen Voraussetzungen a priori gelten und die gewünschte Konklusion logisch erzwingen.
Plädoyer für Respekt vor der Moral
Author: Olaf L Müller
Moral ist keine Geschmacksache. So wie in den Naturwissenschaften können wir auch in der Ethik echtes Wissen erreichen; hier wie da hat der Relativismus nicht das letzte Wort. Mit dieser These verteidigt Olaf L. Müller die Respektatibilität unserer moralischen Erkenntnisbemühungen. Im Teil I vergleicht er die Erkenntnisquellen für Naturwissenschaft und Ethik; auf beiden Gebieten gibt es Wissen aus Beobachtung. So, wie wir durch Blick auf die Welt unsere Meinungen über sichtbare Hasen rechtfertigen können, so können wir ebenfalls durch Blick auf die Welt unsere Meinungen über sichtbares Unrecht rechtfertigen. Wer einen Hasen sehen will, braucht dafür offene Augen und Beobachtungstraining, er braucht kein eigenes Hasen-Sinnesorgan. Und wer sichtbares Unrecht sehen will, braucht abermals offene Augen und Beobachtungstraining, er braucht wieder keinen eigenen Sensor für Unrecht. Nicht alle naturwissenschaftlichen Sätze lassen sich durch Beobachtung rechtfertigen; genauso in der Moral. Daher müssen für beide Bereiche zusätzliche Erkenntnisquellen postuliert werden, und sie funktionieren beidemal gleich. Im Teil II nimmt der Autor die Unterschiede zwischen Naturwissenschaft und Ethik in den Blick. Ethische Sätze sind inniger mit unserm Tun verknüpft als naturwissenschaftliche Sätze. Aber auch diese Besonderheit der Moral hat ihren guten Platz im sparsam naturalistischen Rahmen, in dem sich die gesamte Untersuchung bewegt. Der Autor führt vor, wie sich moralische Meinungsverschiedenheiten und Unterschiede der Moralsprache auseinanderdividieren lassen, und zwar selbst unter den schwierigen Bedingungen der radikalen ÜberSetzung à la Quine. Das Bild, das Olaf L. Müller vom moralischen Diskurs zeichnet, lässt Platz für moralischen Dissens zwischen den Kulturen; so viel Dissens kommt in der Naturwissenschaft nicht vor. Dass so ein Dissens unsere Hoffnungen auf moralisches Wissen nicht zerstören muss, sondern fördern kann, ist eine der Pointen dieses optimistischen Buchs.
In: Arten ethischer Erkenntnis
In: Arten ethischer Erkenntnis
In: Arten ethischer Erkenntnis
In: Arten ethischer Erkenntnis
In: Arten ethischer Erkenntnis
In: Arten ethischer Erkenntnis
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