HerausgeberIn: Ralf Stoecker
Was sind Handlungen? Was sind Handlungsgründe? Und was heißt es, dass eine Handlung aus Gründen geschieht? - Das sind die Grundfragen der philosophischen Handlungstheorie, denen dieser Band gewidmet ist. Er beginnt mit Donald Davidsons kanonischem Artikel "Handlungen, Gründe und Ursachen", dessen Antwort auf alle drei Fragen mittlerweile häufig als selbstverständlich vorausgeSetzt wird. In den folgenden Beiträgen wird diese handlungstheoretische Standardkonzeption dann kritisch durchleuchtet und den wichtigsten Alternativen gegenübergestellt. Dabei zeigt es sich nicht nur, dass eine Modifikation des etablierten Handlungsbildes nötig ist, sondern es finden sich auch vielfältige Hinweise darauf, welche Richtung man dabei einschlagen sollte. Auf diese Weise vermittelt das Buch ein umfassendes Verständnis des Begriffs der Handlung und des Begriffs der Handlungsgründe, also von zwei Begriffen, die nicht nur für die Handlungstheorie selbst zentral sind, sondern auch in der Philosophie des Geistes, in der Anthropologie und in der Ethik eine große Rolle spielen. Mit Beiträgen von: Kent Bach, Donald Davidson, Fred Dretske, Harry G. Frankfurt, Rosalind Hursthouse, Don Locke, Amélie O. Rorty, Michael Smith, Frederick Stoutland, Georg Henrik von Wright.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. – Trotz ihrer prominenten Rolle im Grundgesetz und in vielen anderen Dokumenten nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die moderne Philosophie lange Zeit nur wenig um die Menschenwürde gekümmert. Erst als um die Jahrtausendwende herum die Würde von Embryonen zur Diskussion stand, zeigte es sich, wie spannend und schwierig es ist, ein angemessenes philosophisches Verständnis der Menschenwürde zu finden. Dieses Buch basiert auf drei Grundgedanken: dass die Menschenwürde aus ihren Verletzungen heraus verstanden werden muss, dass wir sie in ihrem historischen Kontext betrachten sollten und dass es vor allen Dingen wichtig ist, ihre vielfältige Verwendung in unterschiedlichen Feldern der Angewandten Ethik zu untersuchen. Entsprechend vereint das Buch theoretische philosophische Überlegungen mit konkreten Untersuchungen zu öffentlich vieldiskutierten Themen wie Hirntod, assistiertem Suizid, Todesstrafe und Ehrenmord. Reflexionen zur Würde des Kindes, des Alters und des Sterbens bilden den Abschluss des Buches. Dabei erweist es sich, dass der Menschenwürde eine unverzichtbare Rolle in der Ethik zukommt, weil sie die Bedeutung eines für jedermann geltenden Schutzes vor Erniedrigungen ausdrückt, und damit für uns alle einen – vielleicht sogar den – Kern unseres moralischen Status formuliert.
in Theorie und Praxis der Menschenwürde
in Theorie und Praxis der Menschenwürde
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in Theorie und Praxis der Menschenwürde
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