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In: Gedichte von Thomas Kling
In: Gedichte von Jan Wagner
Die Metalepse in der phantastischen Literatur
Series:  Explicatio
Author: Sonja Klimek
Paradoxe Erzählphänomene kommen in der phantastischen Literatur der letzten drei Jahrzehnte in signifikanter Häufung vor. Besonders auffällig ist die ständige Variierung von 'narrativen Metalepsen', jenen Paradoxien der Darstellung, bei denen die Ebenen des Erzählens und die der erzählten Geschichte entgegen den Gesetzen der Logik miteinander vermischt werden. Seit Gérard Genettes Grundlagenwerk 'Discours du récit' von 1972 verwendet die Narratologie den Begriff 'Metalepse', um solche Überschreitungen der Grenze zwischen ›RealitätFiktion‹ im Erzähltext zu benennen und zu erforschen. Diese Studie widmet sich in ihrem ersten Teil einer fundierten Aufarbeitung der Terminologiedebatte um den Begriff 'Metalepse' sowohl in der Literatur- als auch in den anderen Kunst- und Medienwissenschaften. Sodann wird eine Typologie der Metalepse für Erzähltexte vorgeschlagen und an einem großen Korpus phantastischer Texte, u.a. aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur, vor allem der letzten drei Jahrzehnte überprüft. Der zweite Teil des Buches bietet eine geistes- und wissenschaftsgeschichtliche Reflexion auf die drei Hauptgruppen solcher phantastischer Metalepsen. Hier liegt der Schwerpunkt auf den Präfigurationen von auf- bzw. absteigenden sowie komplexen Metalepsen in Mythologie und Religion, in ästhetischer Illusion, Spiel und Immersion, aber vor allem in der erkenntnistheoretischen Philosophie seit der Frühen Neuzeit.
In: Gedichte von Ulrike Draesner
In: Gedichte von Jan Wagner
In: Gedichte von Jan Wagner
Interpretationen
Jan Wagners Gedichte sind in den letzten Jahren nicht nur vielfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet worden, sondern haben auch ein stetig wachsendes Publikum für sich gewinnen können. Diese Popularität verdienen sich Wagners Gedichte dadurch, dass sie den Bezug zu alltäglichen Dingen und Naturerscheinungen mit höchster künstlerischer Finesse und ansprechender Klanggestaltung zu verbinden wissen. In einer Abfolge von Interpretationen, die jeweils ein einzelnes Gedicht Jan Wagners im Kontext des Gesamtwerkes interpretieren, führt der Band in das bisherige lyrische Schaffen des Autors ein. Das Buch vermittelt somit einen Überblick über die bisherige Entwicklung, typische Motivik und formale Besonderheiten, mit denen sich Jan Wagner gezielt in die internationalen literarhistorischen Traditionen der Gattung Lyrik einschreibt. Mit Beiträgen von Frieder von Ammon, Matthias Aumüller, Hans-Edwin Friedrich, Johannes Görbert, Gunter E. Grimm, Ingo Irsigler, Christoph Jürgensen, Sonja Klimek, Gerhard Kaiser, Daniela Kohler, Fabian Lampart, Sven Meyer, Ralph Müller, Antonius Weixler, Rüdiger Zymner.
Interpretationen
Der Band führt in das lyrische Gesamtwerk von Ulrike Draesner ein. Eine Reihe von Interpretationen zu einzelnen Gedichten und Gedichtgruppen folgt seiner chronologischen Entwicklung und vermittelt so einen Überblick, lässt thematische Schwerpunkte erkennen und zeigt seine fakturiellen Besonderheiten.
Die Interpretationen verdeutlichen dabei die Verwurzelung von Draesners Lyrik in literarischen Traditionen ebenso wie den selbständigen und innovativen Charakter ihrer experimentellen lyrischen Fakturen. Der Band will die Geschichte und das Gestaltungsspektrum des Werkzusammenhangs anhand von exemplarischen Gedichtinterpretationen nachzeichnen und zudem einen Beitrag zur Gegenwartsliteraturforschung im Allgemeinen wie zur Lyrikologie im Besonderen leisten.
Interpretationen
IIn einer Reihe von Interpretationen verschafft dieser Band einen Überblick über Klings lyrisches Gesamtwerk sowie Zugänge zu seinen wichtigsten Gedichten. Die Analysen und Interpretationen erläutern den literaturgeschichtlichen Kontext der Gedichte, erklären ihre Machart und erschließen ihren Sinn.