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Kants ›Privatrecht‹ zwischen vernunftrechtlicher Notwendigkeit und juristischer Kontingenz
Author: Ulli F Rühl
Was begründet den Unterschied zwischen Ethik und Recht? Wie kann der Übergang von der moralischen Selbstverpflichtung und Selbstgesetzgebung – denn nichts anderes bedeutet Autonomie – zur Fremdverpflichtung, dem Recht als dem ›moralischen Vermögen, andere zu verpflichten‹ begründet werden? Das sind Fragen, die sich Kant erstmals bei der Ausführung der ›Metaphysik der Sitten‹ (1797) stellen; denn in der ›Grundlegung zur Metaphysik der Sitten‹ und in der ›Kritik der praktischen Vernunft‹ gibt es nur die Selbstverpflichtung durch reine praktische Vernunft – aber noch kein Recht. Die zentrale These des Buches ist, dass Kant das Recht als moralische Befugnis zur Fremdverpflichtung in den §§ 1-7 des ›Privatrechts‹ ableitet. Der Kern des Kantschen Vernunftrechts ist im ›Privatrecht‹ der Metaphysik der Sitten enthalten. Es wird gezeigt, wie Kant aus den Vernunftbegriffen Mein/Dein den Begriff des intelligiblen Besitzes schrittweise über Exposition, Definition und Deduktion entwickelt und rechtfertigt. Einer kritischen Prüfung unterzogen werden u.a. Kants Thesen von der vernunftrechtlichen Notwendigkeit einer vierstufigen Vertragstheorie sowie des zivilrechtlichen Abstraktionsprinzips.
Der Denkweg der schottischen Aufklärung in der Moral- und Rechtsphilosophie
Author: Ulli F Rühl
Ist der 'Mensch des Menschen Wolf'? Ist der Mensch eigentlich ein von Natur zur Gesellschaft ungeeignetes Wesen? Ist Recht nichts anderes als der zwangsgestützte Befehl des Souveräns, der jeden beliebigen Inhalt haben kann (Hobbes)? Haben 'Stolz und Eitelkeit mehr Hospitäler erbaut als alle Tugenden zusammengenommen' (Mandeville)? Dies sind die theoretischen Provokationen, mit denen sich die schottische Aufklärung konfrontiert sah. Moralischer Sinn, Wohlwollen, Sympathie und die Position des unparteiischen Beobachters: das sind die Begriffe, welche die schottische Aufklärung dieser Herausforderung entgegen stellte. Ohne einen moralischen Sinn, sagt Hutcheson, könnten wir die Gebote des guten Gottes nicht von den Befehlen eines bösen Dämons unterscheiden. Ziel des Werkes ist es, den Gesamtzusammenhang der schottischen Aufklärung in der Moral- und Rechtsphilosophie mit dem historisch-theoretischen Kontext im Überblick darzustellen. Das Buch zeichnet den Denkweg nach, der von der These vom moralischen Sinn bei Shaftesbury und Hutcheson, über den Neuansatz bei Hume bis zu Adam Smith' Theorie der Sympathie und des unparteiischen Beobachters führt.
In: Kants Deduktion des Rechts als intelligibler Besitz
In: Kants Deduktion des Rechts als intelligibler Besitz
In: Kants Deduktion des Rechts als intelligibler Besitz
In: Kants Deduktion des Rechts als intelligibler Besitz
In: Kants Deduktion des Rechts als intelligibler Besitz
In: Kants Deduktion des Rechts als intelligibler Besitz
In: Kants Deduktion des Rechts als intelligibler Besitz
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