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In: Moralischer Relativismus
In: Sein und Sollen
Die Beiträge dieses Bandes untersuchen die Natur menschlicher Motivation unter einem philosophischen Gesichtspunkt, d. h. sie sind darum bemüht, verschiedene begriffliche Fragen zur Motivation menschlicher Handlungen zu klären. Genauer gesagt betreffen diese Fragen die Natur rationaler Motivation. Denn die intentionalen Handlungen eines Menschen werden typischerweise durch etwas motiviert bzw. erklärt, was die betreffende Handlung rational verständlich macht: Wenn wir danach fragen, was einen Menschen veranlasst hat, etwas Bestimmtes zu tun, dann wollen wir nämlich normalerweise wissen, was sein Grund für diese Handlung war. Wir wollen wissen, was ihn bewogen hat, so zu handeln. Indem wir seine Handlung durch die Angabe des Grundes erklären, machen wir sie als etwas verständlich, was aus seiner Sicht - in seiner Situation und im Lichte seines Selbstverständnisses, seiner Wertvorstellungen, Ziele, Neigungen, Interessen und Gefühlen - zu tun vernünftig war. Vier Fragen werden von den Autoren dieses Bandes untersucht: (1) Welche Rolle spielen gute Gründe für das Verständnis der rationalen Motivation einer Handlung? (2) Was sind die Gründe, die uns zum Handeln motivieren? (3) Auf welche Weise motivieren bzw. erklären diese Gründe unser Handeln? (4) Welche Rolle für das Verständnis rationaler Motivation spielen Absichten und Gefühle?
Perspektiven in Philosophie, Logik und Rechtswissenschaft
Series:  ethica, Volume: 35
Der Band setzt sich zum Ziel, das Verhältnis von Sein und Sollen aus ontologischer, logischer, moral- und sprachphilosophischer sowie rechtswissenschaftlicher Perspektive weiter zu analysieren. Im Zentrum steht die provokative These David Humes, wonach prinzipiell nicht vom Sein auf das Sollen bzw. nicht von deskriptiven auf normative Aussagen geschlossen werden darf. Die Konsequenzen aus Humes These sind aus ethischer und meta-ethischer Perspektive überaus problematisch. Denn da der Bereich des Deskriptiven nach Hume allein die Domäne der Vernunft ist, diese aber im Bereich des Normativen keine Geltung beanspruchen kann, stellt sich die Frage, ob und wie moralische Normen überhaupt rational begründet werden können. Diese skeptische Konsequenz der Hume’schen Unterscheidung soll im Rahmen des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und zugleich kritisch analysiert werden.