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Author: Carmen Krämer

Abstract

The progress towards a society in which robots are our daily attendants seems to be inevitable. Sharing our workplaces, our homes and public squares with robots calls for an exploration of how we want and need to organize our cohabitation with these increasingly autonomous machines. Not only the question of how robots should treat humans or the surrounding world, but also the questions of how humans should treat robots, and how robots should treat each other, may and should be asked. Considering the Kantian idea that possessing dignity is based on autonomy and the fact that robots are becoming increasingly autonomous and rational, one of these questions might be whether robots can have dignity. Two issues must therefore be addressed before answering the question: 1. What are robots and why should we think about “robot dignity” at all? and 2. What is dignity? The answer to the first question is necessary to understand the object of investigation and will be considered briefly. The second more complex question requires a short glimpse on the existing theories and the history of the term before a proposal will be given on how to understand dignity. Finally, it will be explained why robots cannot be rightly seen as possessors of dignity.

In: Artificial Intelligence

Abstract

The impending introduction of self-driving cars poses a new stage of complexity not only in technical requirements but in the ethical challenges it evokes. The question of which ethical principles to use for the programming of crash algorithms, especially in response to so-called dilemma situations, is one of the most controversial moral issues discussed. This paper critically investigates the rationale behind rule utilitarianism as to whether and how it might be adequate to guide ethical behaviour of autonomous cars in driving dilemmas. Three core aspects related to the rule utilitarian concept are discussed with regards to their relevance for the given context: the universalization principle, the ambivalence of compliance issues, and the demandingness objection. It is concluded that a rule utilitarian approach might be useful for solving driverless car dilemmas only to a limited extent. In particular, it cannot provide the exclusive ethical criterion when evaluated from a practical point of view. However, it might still be of conceptual value in the context of a pluralist solution.

In: Artificial Intelligence

In order to understand Hegel’s form of philosophical reflection in general, we must read his ‘speculative’ sentences about spirit and nature, rationality and reason, the mind and its embodiment as general remarks about conceptual topics in topographical overviews about our ways of talking about ourselves in the world. The resulting attitude to traditional metaphysics gets ambivalent in view of the insight that Aristotle’s prima philosophia is knowledge of human knowledge, developed in meta-scientific reflections on notions like ‘nature’ and ‘essence’, ‘reality’ (or ‘being’) and ‘truth’, about ‘powers’ and ‘faculties’ – and does not lead by itself to an object-level theory about spiritual things like the soul. We therefore cannot just replace critical metaphysics of the human mind by empirical investigation of human behaviour as empiricist approaches to human cognition in naturalized epistemologies do and neuro-physiological explanations propose. Making transcendental forms and material presuppositions of conceptually informed perception and experience explicit needs some understanding of figurative forms of speech in our logical reflections and leads to other forms of knowledge than empirical observation and theory formation.

In: History of Philosophy & Logical Analysis
Ludwig Wittgenstein selbst hielt seine Überlegungen zur Mathematik für seinen bedeutendsten Beitrag zur Philosophie. So beabsichtigte er zunächst, dem Thema einen zentralen Teil seiner Philosophischen Untersuchungen zu widmen. Tatsächlich wird kaum irgendwo sonst in Wittgensteins Werk so deutlich, wie radikal die Konsequenzen seines Denkens eigentlich sind. Vermutlich deshalb haben Wittgensteins Bemerkungen zur Mathematik unter all seinen Schriften auch den größten Widerstand provoziert: Seine Bemerkungen zu den Gödel’schen Unvollständigkeitssätzen bezeichnete Gödel selbst als Nonsens, und Alan Turing warf Wittgenstein vor, dass aufgrund seiner scheinbar toleranten Haltung gegenüber Widersprüchen Brücken einstürzen könnten, die Mithilfe mathematischer Berechnungen in Wittgensteins Sinne errichtet würden. Die Beiträge des Bandes erklären zentrale Überlegungen Wittgensteins zur Mathematik, räumen weit verbreitete Missverständnisse aus und analysieren kritisch Wittgensteins Bedeutung für die traditionelle Philosophie der Mathematik. Ebenfalls wird die Frage verfolgt, inwieweit Wittgensteins Bemerkungen zur Philosophie der Mathematik über seine Philosophischen Untersuchungen hinausführen.

particular logic, could become a hindrance for philosophy if pursued merely for its own sake. Inquiry is, we contend, not only one of the many interesting aspects that one needs to investigate in order to get a complete picture of a philosopher or a philosophical era (such as, for instance, the various

In: History of Philosophy & Logical Analysis
Author: Nicolas Lindner

are not (sufficiently) investigated and characterized. However, the ideas surveyed in this section continue to influence several contemporary philosophers working on collective intentionality. A particularly thorough investigation of these examples from early sociology can be found in the writings of

In: Acting together
Eine kritische Untersuchung von Freges Konzeption der Existenz
Author: Dolf Rami
Freges Konzeption der Existenz zählt zu seinen einflussreichsten und originellsten Beiträgen zur Philosophie. In diesem Buch wird Freges Konzeption neu interpretiert, historisch eingeordnet, mit den wichtigsten verwandten Konzeptionen verglichen und einer detaillierten systematischen Kritik unterzogen. „Die sogenannte ‘Frege-Russell-Theorie der Existenz’, dass Existenz eine Eigenschaft von Eigenschaften ist, gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften der analytischen Philosophie. Angesichts der philosophischen Bedeutung der Frege-Russell Theorie ist es überraschend, dass es bisher keine Monographie gibt, die sich ihrer Entwicklung und den Argumenten für sie widmet. Ramis Buch füllt eben diese Lücke. Es wirft neues Licht auf Freges Texte und entwickelt eine originelle, Frege-inspirierte Theorie der Existenz.“ - Mark Textor „Dieses Buch stellt eine neue Konzeption der Existenz vor, die sich aus der Kritik an Freges Auffassung herleitet: Das Kernstück ist eine neue und sehr differenzierte Interpretation, der zufolge Frege zwischen einem Begriff erster Stufe und einem Begriff zweiter Stufe der Existenz unterscheidet.“ - Dirk Greimann
Untersuchungen zur Form des Denkens und Sprechens
Die Untersuchung zielt auf eine systematische Begründung der von Frege und Wittgenstein initiierten sprachphilosophischen Wende. Ihr zentrales Thema ist das Verhältnis zwischen Gedanken und ihrem Ausdruck. Entwickelt wird eine neuartige Begründung dafür, dass wir im Denken nicht zufällig auf den Gebrauch von Ausdrücken angewiesen sind. Vielmehr sind Gedanken notwendig an Ausdruck gekoppelt, ohne sich mit diesem gleichsetzen zu lassen. Dabei wird die logisch-philosophische Wende zur Sprache zu einer Wende zum Ausdruck verallgemeinert: Dem sprachlich artikulierten Denken muss ein vorsprachliches Denken vorangehen, dessen Ausdruck etwa gestisch-mimischer Art sein kann. Allerdings weist das vorsprachliche Denken aufgrund seiner eigenen Beschränktheit über sich hinaus. Die Untersuchung erweist die Sprache so als Leistung der Vernunft statt als bloß naturhafte Voraussetzung von deren Ausübung.

Zur Idee und Ethik von Gamification
Gamification, smarte Technologien und eine persistente digitale Erreichbarkeit führen dazu, dass immer mehr Lebensbereiche mit Aspekten von Spielen angereichert werden. Doch was zeichnet das Spiel eigentlich aus? Und ist es überhaupt möglich und ethisch legitim, das ganze Leben in ein Spiel zu verwandeln?
Vor dem Hintergrund einer humanistischen Anthropologie, die dem Menschen zutraut und zugleich zumutet, selbst Autor*in des eigenen Lebens zu sein, wird Gamification als durchaus problematische Manipulationsstrategie beschrieben, die kaum etwas mit dem Spiel zu tun hat und deren Einsatz nur unter bestimmten Bedingungen ethisch legitim ist. Denn, verabschieden wir uns nicht ein Stück weit von unserem Menschsein, wenn wir uns zurücklehnen und unser Leben in die Hände gamifizierter Anwendungen und Systeme legen, die uns durch ihre Spielmechanismen und Algorithmen gewissermaßen darauf programmieren, erwünschte Verhaltensweisen an den Tag zu legen? Schließlich sollten wir als autonome Subjekte in der Lage sein, selbst herauszufinden und umzusetzen, was wir für richtig und erstrebenswert halten.

Philosophische Überlegungen zum Verhältnis von sprachlichem und nicht-sprachlichem Verstehen
Author: Dirk Schröder
Was heißt es, etwas zu verstehen? Dieses Buch verfolgt das Ziel, einen Beitrag zu einer Theorie des Verstehens zu leisten, indem es einen Ausschnitt aus dem Bereich der Objekte und Formen des Verstehens untersucht. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem Verstehen einer Sprache und dem Verstehen nicht-sprachlicher Praktiken. Der Autor setzt sich mit einer Reihe von Positionen und Argumenten aus der neueren, insbesondere analytischen Philosophie der Sprache, des Geistes und der Erkenntnis auseinander, greift aber auch Gedanken aus der klassischen sowie philosophischen Hermeneutik auf. Gegen verbreitete Ansichten argumentiert er, dass Verstehen von Wissen zu unterscheiden und grundsätzlich als Fähigkeit zu erklären ist, die im Rahmen sprachlicher, aber auch sprachunabhängiger Praktiken ausgeübt werden kann. Verstehen begreift er als praktische Form der Erkenntnis, die auf sprachlichen und nicht-sprachlichen Sinn zielt.