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  • All: "Definitions" x
  • 19th & 20th Century Philosophy x
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Author: Benjamin Wilck

about which the Sceptic cannot suspend belief. Specifically, I suggest that there is one kind of belief that seems to defy the sceptical method, namely scientific definitions. In the Outlines of Scepticism (= PH ), Sextus Empiricus defines his sceptical method as an ability to suspend belief

In: History of Philosophy & Logical Analysis

In effect, Richard M. Hare proposes two different definitions of what he takes to be ‘entailment’ (sects. 1–2). If properly applied, both of them are promising indeed (sects. 3–5). At the same time, however, they capture on the one hand less andon the other hand more than ought to be expected of an entailment-relation (sects. 6–7). Moreover, either one fails to do justice to one or other formal criterion of adequacy to be postulated for a definition of entailment (sect. 8). The latter shortcoming can be overcome by merging Hare’s two definitions into one by way of stipulating a restriction of the domain on which to define the relation (sect. 9). Still, this relation is not yet entailment proper but a highly generic relation of ‘linguistic (or: idiolectal) implication’ (sect. 10). But it can be naturally split up into a number of philosophically fertile subrelations and sub-subrelations, which I will discuss in the following essay (opening sect. 0).

In: Anthropological Complementarism
In: Ethik, Natur und Doping
In: The A Priori and Its Role in Philosophy
Author: Gerhard Ernst
Zwei Fragen stehen im Zentrum des philosophischen Nachdenkens über Wissen. 1. Was ist Wissen? 2. Haben wir Wissen? Die erste Frage kann als Frage nach einer Definition von "Wissen" verstanden werden, die zweite formuliert die skeptische Herausforderung. Dises Buch schlägt Antorten auf beide Fragen vor. Ausgangspunkt ist eine Analyse der Art und Weise, wie der Wissensbegriff im Rahmen der analytischen Philosophie hauptsächlich untersucht wurde. Diese "übliche Vorgehensweise", die bisher zu keiner befriedigenden Antwort auf die Frage nach einer Definition von "Wissen" geführt hat, wird zugunsten einer Methode, die die *Funktion* des Wissensbegriffs ins Zentrum der Analyse rückt, aufgegeben. Das Hauptergebnis ist, daß "Wissen" nicht nach *einer* Definition verlangt, sondern nach *zwei*; anders gesagt: daß das Wort "Wissen" in gewisser Weise mehrdeutig ist. Die versteckte Mehrdeutigkeit des Wissensbegriffs macht nicht nur unseren Gebrauch des Wortes "Wissen" verständlich, sie erklärt auch, warum bisher die Suche nach einer Definition von "Wissen" zum Scheitern verurteilt war. Aus dieser Analyse von "Wissen" ergibt sich zudem ein neuer Ansatzpunkt für die Auseinandersetzung mit der skeptischen Herausforderung. Diese beruht vor allem auf einem Mißverständnis über die Natur des Wissens. Skeptische Argumente sehen so zwingend aus, weil es sich um ein *naheliegendes* Mißverständnis handelt – sie vermögen nicht zu überzeugen, weil es sich um ein naheliegendes *Mißverständnis* handelt.
Series:  ethica, Volume: 19
Ethische Fragen wie die Legitimierung des Dopingverbots haben durch das Alltagsdoping längst den Bereich des Sports verlassen und sind zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen geworden. Durch das Verbot von Doping als künstlicher Leistungssteigerung hat der Sport Einzug gehalten in die bioethische Diskussion um die 'Perfektionierung' des Menschen. Der Sport gerät hier zum Symbol für ein weltweites Enhancement-Stop und dient als Beispielfall für die biokonservative Kritik. Die Grenze zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen gewinnt durch die aktuelle Debatte um 'Human Enhancement' immer größere Bedeutung. Sind Sportdoping und Alltagsdoping aber vergleichbar? Verschwimmen beim Versuch einer Grenzziehung nicht die Konturen zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen? Kann der Sport zu einem Orakel der Bioethik werden? Dieses Buch möchte neben einer theoretischen Fundierung der Sportethik zur allgemeinen und sportspezifischen Klärung von Natürlichkeit als Grenzprinzip und ethischer Norm beitragen und damit zur Rehabilitierung der umstrittenen Definition von Doping als künstlicher Leistungssteigerung.
Was sind epistemische Werte? Welcher Wert aus der Familie: Wissen, Wahrheit, Rechtfertigung, kognitive Leistung usw. ist fundamental, so dass aus ihm die anderen Werte abgeleitet werden können? Oder gilt ein Pluralismus? Welcher Wert wird final, d.h. um seiner selbst willen, geschätzt; welcher dient nur instrumentell der Realisierung eines anderen Werts? Ist, wie die Menon-Intuition nahe legt, Wissen (immer) mehr wert als wahre Überzeugung? Die Wertschätzung von Wissen scheint in dem erwarteten Ausschluss von epistemischem Zufall begründet zu sein. Aber welche Arten von epistemischem Zufall können wir überhaupt ausschließen? Welche Rolle spielen dabei rechtfertigende Gründe? Ungeklärt ist auch das Verhältnis, das Werte, Normen und Ziele in unserer epistemischen Praxis eingehen. Ist Wissen und/oder Wahrheit nicht eher als gemeinschaftlich angestrebtes, durch Institutionen reguliertes Ziel unserer Erkenntnispraxis zu begreifen? Die Fragen stehen im Schnittpunkt zweier Debatten: einmal der seit ca. 50 Jahren geführten Debatte um eine Definition des Wissensbegriffs, die den Einwänden standhält, mit denen Gettier das klassische Paradigma von Wissen als wahrer, gerechtfertigter Überzeugung unterminiert hat. Zum anderen der jüngeren, seit ca. 15 Jahren geführten Debatte um den Wertbegriff. Die hier gesammelten Beiträge sind Lösungsvorschläge für die Problemfelder, die sich in der Verknüpfung der beiden Debattenstränge neu herausgebildet haben.

In this paper, it is argued that there are relevant similarities between Aristotle’s account of definition and Carnap’s account of explication. To show this, first, Aristotle’s conditions of adequacy for definitions are provided and an outline of the main critique put forward against Aristotle’s account of definition is given. Subsequently, Carnap’s conditions of adequacy for explications are presented and discussed. It is shown that Aristotle’s conditions of extensional correctness can be interpreted against the backdrop of Carnap’s condition of similarity once one skips Aristotelian essentialism and takes a Carnapian and more pragmatic stance. Finally, it is argued that, in general, a complementary rational reconstruction of both approaches allows for resolving problems of interpretational underdetermination.

In: Analysis and Explication in 20th Century Philosophy

By means of a two-level criterion for assenting or combination tests, a highly generic relation in the field of interpreted ordinary-language sentences which I suggest to call ‘linguistic (or: idiolectal) implication’ may be naturally split up into three subrelations, scil., ‘semantic (or: analytical) implication’, ‘pragmatic implication’, and ‘catapragmatic implication’, and two sub-subrelations, scil., ‘semantic presupposition’ and ‘catapragmatic presupposition’. Semantic implication is defined as the set-theoretical intersection of linguistic implication and strict implication or entailment and helps explicate the traditional concept of analyticity. Pragmatic implication comes very close to being a correlate of ‘Moore’s paradox’ and can serve as the basis for an integrated logic of believing and intending, which is useful for a further development of metaethics. Catapragmatic implication is less important but will none the less be mentioned for historical as well as systematic reasons. Semantic presupposition will be defined as a subcase of semantic implication. Choosing such a definition is, I take it, a prerequisite for vindicating Russell’s theory of definite descriptions, the philosophical fertility of which can hardly be overestimated. Catapragmatic presupposition neatly mirrors semantic presupposition but is of minor philosophical interest; hence it will only be touched in passing.

In: Anthropological Complementarism
Tarskis Definition & Tarskis Theorem
Author: Volker Beeh