Leben als Maschine: Wie entschlüsseln wir den Corona-Kode?

Von der Systembiologie und Bioinformatik zu Robotik und Künstlicher Intelligenz. 2. Auflage

Author: Klaus Mainzer
Blick ins Buch

Unter Hochdruck wird auf der ganzen Welt nach einem Impfstoff gegen das neue Corona-Virus gesucht. Die Bioinformatik spielt dabei eine große Rolle. Denn auch die molekulare Struktur eines Virus lässt sich in einem präzisen Sinn als eine informationsverarbeitende Maschine verstehen, die auf einem Computer simuliert werden kann.

In einem neuen Kapitel zu „Bioinformatik – Schlüssel zum Kode des Lebens“ zeigt Klaus Mainzer, dass durch eine Zusammenführung von Bioinformatik, Machine Learning, KI-Forschung und Big Data die Frage, wie Algorithmen helfen können, Sars-CoV-2 zu entschlüsseln und auszuschalten und – darüber hinaus – auch die evolutionären Gesetze erkannt werden können, nach denen Viren mutieren: So könnte es mittelfristig gelingen, kommende Pandemien zu antizipieren und gleich bei ihrem Auftreten zu bekämpfen. Mit einem solchen Forschungsprogramm sind auch wichtige Fragen von Ethik und Recht berührt: Wie bleiben wir Menschen Maßstab der Technik?

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Klaus Mainzer ist ein international angesehener Wissenschaftsphilosoph. Schwerpunkte seiner Forschung sind Grundlagen und Zukunftsperspektiven von Wissenschaft und Technik.
Neben diversen Stationen an deutschen Universitäten lehrte er u.a. auch in China, Brasilien und den USA. Klaus Mainzer war sowohl Gründungsdirektor des Interdisziplinären Instituts für Informatik an der Universität Augsburg als auch des Munich Center for Technology in Society an der Technischen Universität München. Seit 2016 gehört er zur Senior Excellence Faculty der Technischen Universität München und seit 2019 lehrt er als Seniorprofessor am Carl Friedrich von Weizsäcker Center der Eberhard Karls Universität Tübingen.
Bekannt wurde Klaus Mainzer als Grundlagentheoretiker komplexer Systeme und der Künstlichen Intelligenz (KI), der ihre gesellschaftlichen Folgen im Zeitalter der Digitalisierung berücksichtigt. Er spricht sich für eine Technikgestaltung aus, die von vornherein soziale, ökologische, ethische und rechtliche Gesichtspunkte in der Innovation mitberücksichtigt.