Freges Philosophie nach Frege

Dass Gottlob Frege den Status eines Klassikers innehat, kann kaum bezweifelt werden. Sein Werk bildet eine der bedeutsamsten und reichhaltigsten Quellen philosophischer Theoriebildung und ist für den systematischen Verlauf der wichtigsten Grundströmungen in weiten Bereichen der theoretischen Philosophie des 20. Jahrhunderts prägend. Wie für jeden Klassiker gilt daher auch für Frege, dass seine Schriften sowohl Anlass zu systematischen Erweiterungen geben als auch exegetische Probleme aufwerfen. Vor dem Hintergrund des vergangenen Jahrhunderts stellen sich die Fragen, welche Theoriestücke noch implizit in Freges Werk schlummern, welche seiner Gedanken aus heutiger Sicht als Irrwege zu bezeichnen sind und welchen alternativen Ansätzen zu verschiedenen Bereichen seines Schaffens Frege auch heute noch aus guten Gründen widersprechen kann. Aufgrund der Reichhaltigkeit seines Werks beschränken sich die Beiträge in 'Freges Philosophie nach Frege' nicht auf einen einzelnen Bereich im Denken Freges, sondern werfen ein kritisches Licht auf unterschiedliche Aspekte im Gesamtwerk dieses Philosophen. So wird ein Einblick in das weite Spektrum möglicher Interpretationen, systematischer Erweiterungen und Kritikpunkte eines philosophischen Klassikers geboten. Mit Beiträgen von Robert B. Brandom, Joachim Bromand, James Conant, Wolfgang Freitag, Gottfried Gabriel, Wolfram Hogrebe, John H. McDowell, Bastian Reichardt, Alexander Samans und Rainer Stuhlmann-Laeisz.

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