Die Zerlegung des Ichs

Über die Grundlagen personaler Identität

Können wir als Personen irreversible Gedächtnisverluste überleben? Wie steht es mit Teletransportationen? Wie mit jahrelangem Einfrieren? Fragen wie diese sind weit davon entfernt, bloße Denksportaufgaben für Science-Fiction-Fans zu sein. Vielmehr verraten uns Antworten darauf, welche unserer Eigenschaften uns wirklich wichtig sind und was unser Wesen ausmacht. Unglücklicherweise beantworten Vertreter unterschiedlicher Theorien personaler Identität diese Fragen völlig verschieden. Manche begründen ihre Positionen mit phantasievollen Gedankenexperimenten; anderen sind dieselben Gedankenexperimente für eine ernsthafte Einbeziehung in die philosophische Theoriebildung schlicht zu wirklichkeitsfern. Es überrascht daher kaum, dass jene Anhänger unterschiedlicher Theorien einander oft wenig zu sagen haben. Um die Debatte zur personalen Identität auf ein solideres Fundament zu stellen, wird im ersten Teil des Buches untersucht, unter welchen Umständen Gedankenexperimente aussagekräftige philosophische Werkzeuge sind. Auf der Basis dieser Analyse werden die diversen zeitgenössischen Theorien personaler Identität dann im zweiten Teil einer Neubewertung unterzogen – nicht ohne dass dabei mit vielen selbstverständlich erscheinenden Überzeugungen aufgeräumt wird.

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