Gehirne zwischen Liebe und Krieg

Menschlichkeit in Zeiten der Neurowissenschaften

Unser Sozialverhalten wird in Extremsituationen auf harte Proben gestellt. Die Anziehung und Abstoßung zwischen Menschen kann bizarre Formen annehmen. Dieser Band geht den biologischen und psychologischen Mechanismen nach, auf denen Liebe und Krieg beruhen. Aktuelle Erkenntnisse aus Hirnforschung, Psychologie, Evolutions- und Soziobiologie erschließen grundlegende Fragen zur Zukunft der Menschheit neu: Wo schlägt das Identitätsgefühl von Gruppen um in eine gefährliche Ausgrenzung und Abwertung Anderer? Was nützen moralische Appelle in einer Welt der Interessen? Kann individuelle Zuneigung kollektive Vorurteile überwinden? Mit Beiträgen von: Andreas Bartels, Dieter Birnbacher, Evelin Lindner, Angela Merkl, Gerhard Roth, Hannes Rusch, Anne Schienle, Michael Schmidt-Salomon, Svenja Taubner und Roman Wittig.

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Aufklärung und Kritik, Nr. 1 (2018)
"Es werden in vielen Beiträgen Startpunkte für Wege aufgezeigt, von denen aus zum Ziel Schmidt-Salomons, nämlich der „Überwindung des moralischen Dualismus“, hin aufgebrochen werden kann. Für alle, die daran mitarbeiten wollen – in welcher Funktion auch immer – und die Argumentationshilfen oder persönliche Hoffnungsschimmer benötigen, ist dieses Buch eine empfehlenswerte Quelle." (Ulrike Ackermann-Hajek)